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<title>Kindergarten</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Kindergarten</span></h1>
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<p>Ein <b>Kindergarten</b> ist eine Einrichtung der <a href="Kindertagesbetreuung" title="Kindertagesbetreuung">Kindertagesbetreuung</a>, die in öffentlicher oder privater Trägerschaft der <a href="Fr%C3%BChkindliche_Bildung" title="Frühkindliche Bildung">Frühen Bildung</a> zur Entwicklungsförderung von Kindern bis zu ihrem Schuleintritt dient.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Überblick"><span id=".C3.9Cberblick"></span>Überblick</h2></div>
<p>Der Kindergarten ist eine frühkindliche Bildungseinrichtung für Kinder, die in Deutschland das dritte und in der <a href="Schweiz" title="Schweiz">Schweiz</a> das vierte Lebensjahr vollendet haben und in Österreich – außer in Wien und Niederösterreich – mindestens zweieinhalb Jahre alt sein müssen, aber noch nicht zur Schule gehen. In Abgrenzung dazu spricht man bei Einrichtungen/Gruppen für jüngere Kinder zumeist von der <a href="Kinderkrippe" title="Kinderkrippe">Kinderkrippe</a> und vom <a href="Schulhort" title="Schulhort">Hort</a> bei Einrichtungen/Gruppen für Kinder im Grundschulalter. In Anlehnung an <a href="Friedrich_Fr%C3%B6bel" title="Friedrich Fröbel">Friedrich Fröbel</a>, den Gründer (eigentlich Stifter) des ersten Kindergartens, wird die Bezeichnung inzwischen immer häufiger auch als Sammelbegriff für alle Einrichtungen der Kindertagesbetreuung verwendet.
</p><p>In Deutschland besuchen 93,6&nbsp;% der Kinder zwischen 3 und 5 Jahren eine Kindertagesbetreuung. Dabei gibt es nach wie vor große Unterschiede zwischen den verschiedenen <a href="Bundesl%C3%A4nder" class="mw-redirect mw-disambig" title="Bundesländer">Bundesländern</a>, insbesondere zwischen Ost- und Westdeutschland, wobei die Betreuungsquote in Ostdeutschland über der in Westdeutschland liegt.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<p>Der Kindergarten ist in <a href="Deutschland" title="Deutschland">Deutschland</a> und <a href="%C3%96sterreich" title="Österreich">Österreich</a> dem Sozialbereich zugeordnet, in Deutschland gehört er zur <a href="Kinder-_und_Jugendhilfe" title="Kinder- und Jugendhilfe">Kinder- und Jugendhilfe</a>, in Österreich ressortiert er im Bereich „Soziale Sicherheit“. Damit verbunden ist eine <a href="Sozialp%C3%A4dagogik" title="Sozialpädagogik">sozialpädagogische</a> Ausrichtung mit einem Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag. Der Kindergarten ergänzt die Erziehung in der Familie; er eröffnet den Kindern erweiterte und umfassendere Erfahrungs- und Bildungsmöglichkeiten über das familiäre Umfeld hinaus. Im Gegensatz zum Schulwesen hat der Staat in der Kindertagesbetreuung keinen eigenständigen, vom <a href="Erziehungsrecht" title="Erziehungsrecht">Erziehungsrecht</a> der Eltern unabhängigen Auftrag. Dieser Auftrag des Kindergartens leitet sich vom Erziehungsrecht der Eltern ab und wird ihm durch den (Betreuungs-)Vertrag übertragen. Im Zuge der Bildungsdebatte, die in Deutschland vor allem das durchschnittliche Abschneiden bei den internationalen <a href="PISA-Studien" title="PISA-Studien">PISA-Studien</a> verstärkt wurde, richtete sich die Aufmerksamkeit zunehmend auf den Bildungsauftrag des Kindergartens (siehe auch <a href="Vorschule" title="Vorschule">Vorschule</a>).
</p><p>In der Schweiz ist der Kindergarten ein Teil des <a href="Schulsystem_in_der_Schweiz#Vorschulstufe" class="mw-redirect" title="Schulsystem in der Schweiz">Schulwesens</a>. Außerhalb der <a href="Unterricht" title="Unterricht">Unterrichtszeiten</a> befinden sich die Kinder zu Hause oder werden in der Kinderkrippe betreut. Der Kindergarten ist je nach Kanton kantonal oder kommunal geregelt.
</p><p>Dort wird auch manchmal die Bezeichnung <i>Kindergartenschüler</i> verwendet. Sonst werden Kindergartenkinder in der Schweiz, <a href="Liechtenstein" title="Liechtenstein">Liechtenstein</a> und Vorarlberg auch oft als <i>Kindergärtler</i> bezeichnet.
</p><p>Hinsichtlich der Öffnungszeiten kann man grob drei Formen unterscheiden:
</p>
<ul><li><i>Teilzeitbetreuung</i>, am Vor- und/oder am Nachmittag</li>
<li><i>Verlängertes Vormittagsangebot</i>, von morgens bis nach dem Mittagessen</li>
<li><i>Ganztagsbetreuung</i>, von morgens bis zum Spätnachmittag. Diese Einrichtungen heißen in Deutschland häufig <a href="Kindertagesst%C3%A4tte" title="Kindertagesstätte">Kindertagesstätten</a> (kurz Kita), Tagesheime oder Tageskindergarten. In letzter Zeit bieten Träger im Hinblick auf die <a href="Vereinbarkeit_von_Familie_und_Beruf" title="Vereinbarkeit von Familie und Beruf">Vereinbarkeit von Familie und Beruf</a> auch zunehmend erweiterte Betreuungszeiten an, die sehr früh morgens beginnen (5:30 Uhr), bis in den späten Abend reichen (20 Uhr) und Samstage und Übernachtungsmöglichkeiten umfassen.</li></ul>
<p>In den meisten deutschen Kindergärten arbeiten unterschiedliche <a href="P%C3%A4dagogik" title="Pädagogik">pädagogische</a> Fachkräfte, wie <a href="Erzieher" title="Erzieher">Erzieher</a>, <a href="Kindheitsp%C3%A4dagoge" title="Kindheitspädagoge">Kindheitspädagogen</a>, <a href="Sozialp%C3%A4dagoge" class="mw-redirect" title="Sozialpädagoge">Sozialpädagogen</a>, <a href="Kinderpfleger" title="Kinderpfleger">Kinderpfleger</a> und <a href="Sozialassistent" title="Sozialassistent">Sozialassistenten</a>. In Österreich werden in Kindergärten eigens ausgebildete Kindergartenpädagogen (Elementar- und Sozialpädagogen<sup id="cite_ref-bmbwf_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-bmbwf-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>), Kinderbetreuer und Stützkräfte angestellt. In der Schweiz unterrichten an Pädagogischen Hochschulen ausgebildete Kindergärtnerinnen und Kindergärtner.
</p><p>Unterhalten werden in Deutschland Kindergärten – regional in sehr unterschiedlichen Anteilen – durch <a href="Freier_Tr%C3%A4ger" title="Freier Träger">freie Träger</a> oder von den <a href="Gemeinde" title="Gemeinde">Kommunen</a>. Freie Träger sind vor allem <a href="Kirche_(Organisation)" title="Kirche (Organisation)">kirchliche</a> Träger, Institutionen der <a href="Freie_Wohlfahrtspflege" title="Freie Wohlfahrtspflege">Freien Wohlfahrtspflege</a>, <a href="Verein" title="Verein">Vereine</a> und <a href="Elterninitiative" title="Elterninitiative">Elterninitiativen</a> oder privatwirtschaftliche Träger. In <a href="S%C3%BCdschleswig" title="Südschleswig">Südschleswig</a> bestehen zudem <a href="D%C3%A4nischer_Schulverein_f%C3%BCr_S%C3%BCdschleswig" title="Dänischer Schulverein für Südschleswig">dänischsprachige Kindergärten</a>, in der <a href="Lausitz" title="Lausitz">Lausitz</a> <a href="Sorbisches_Schulwesen" title="Sorbisches Schulwesen">sorbischsprachige Kindergärten</a>, zum Teil als <a href="Witaj" title="Witaj">Witaj-Kindergärten</a>.
</p><p>Insgesamt gab es in Deutschland 56.708 Tageseinrichtungen für Kinder. Davon bieten 21.218 eine integrative Betreuung von Kindern mit und ohne Behinderung an. Nur noch 228 Kindertageseinrichtungen richten sich allein an Kinder mit Behinderungen bzw. Förderbedarf.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zunehmend werden die Einrichtungen nicht mehr nach Altersgruppen (Krippe, Kindergarten, Hort) oder nach Zielgruppen (Kinder mit besonderen Förderbedürfnissen) getrennt betrieben, sondern in integrierter oder zumindest kombinierter Form.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>

<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Historischer_Hintergrund">Historischer Hintergrund</h3></div>

<p>Durch die mit der <a href="Industrielle_Revolution" title="Industrielle Revolution">industriellen Revolution</a> einhergehende <a href="Landflucht" class="mw-redirect" title="Landflucht">Landflucht</a> und die Ablösung von der <a href="Gro%C3%9Ffamilie" title="Großfamilie">Großfamilie</a> änderten sich die familiären und sozialen Umstände, in denen Kinder aufwuchsen, dramatisch. Frauen wurden zunehmend in den industriellen Produktionsprozess einbezogen<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Insbesondere in den rasant wachsenden Großstädten verwahrlosten die Kinder.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Zum_Namen"><span id="Kinderbewahranstalt"></span><span id="Kleinkinderschule"></span> Zum Namen</h3></div>
<p>Für die heute allgemein als „Kindergärten“ bezeichneten Einrichtungen öffentlicher Kleinkindererziehung existierten im 19. Jahrhundert unterschiedliche Namen:
</p><p>Aus den Bezeichnungen <i>Kleinkinderschule</i> und <i>Kleinkinderbewahranstalt</i> kann nicht auf eine bestimmte Pädagogik geschlossen werden. In Bayern wurde 1839 die Bezeichnung „Kleinkinderschule“ verboten, da es sich bei den Einrichtungen öffentlicher Kleinkindererziehung um „Privatinstitute“ handelte, die gerade nicht dem <a href="Schulwesen" class="mw-redirect" title="Schulwesen">Schulwesen</a> angehören sollten.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Wortschöpfung <i>Kindergarten</i> geht auf den Thüringer Pädagogen <a href="Friedrich_Fr%C3%B6bel" title="Friedrich Fröbel">Friedrich Fröbel</a> zurück. Die Findung des Namens bezeichnete er als „Offenbarung“, die ihm im Frühjahr 1840 auf einer Wanderung von <a href="Bad_Blankenburg" title="Bad Blankenburg">Blankenburg</a> nach <a href="Keilhau" title="Keilhau">Keilhau</a> widerfuhr.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für ihn sollte das Kind im <i>Kinder-Garten</i> wie eine Pflanze gepflegt und gehegt werden, daher der Name. Er war Schüler <a href="Pestalozzi" class="mw-redirect" title="Pestalozzi">Pestalozzis</a> (1746–1827), erweiterte dessen Ansätze und setzte sie in den Kindergärten um. Das Wort „Kindergarten“ nahm unübersetzt Einzug in weitere Sprachen, wie etwa das Englische. Im <a href="NS-Staat" title="NS-Staat">NS-Staat</a> wurde von der <a href="Nationalsozialistische_Volkswohlfahrt" title="Nationalsozialistische Volkswohlfahrt">Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt</a> (NSV) die Begriffe <i>Kindertagesstätte</i> (auch <i>Dauerkindertagesstätte</i>, <i>Erntekindertagesstätte</i> und <i>Hilfskindertagesstätte</i>) verwendet.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul class="gallery mw-gallery-traditional" style="max-width: 892px;">
<li class="gallerybox" style="width: 215px">
<div class="thumb" style="width: 210px; height: 180px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">„Kinderbewahranstalt von 1852“<br>in der <a href="Hamburg-Neustadt" title="Hamburg-Neustadt">Hamburger Neustadt</a></div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 215px">
<div class="thumb" style="width: 210px; height: 180px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Namensaktie der Kleinkinderbewahranstalt zu <a href="Gau-Algesheim" title="Gau-Algesheim">Gau-Algesheim</a> vom 1. Oktober 1881.</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 215px">
<div class="thumb" style="width: 210px; height: 180px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Fröbelkindergarten in Bad Blankenburg, 1908 eröffnet</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 215px">
<div class="thumb" style="width: 210px; height: 180px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Kleinkinderschule in <a href="Hamburg-Stellingen" title="Hamburg-Stellingen">Hamburg-Stellingen</a>, 1889</div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Vorreiter">Vorreiter</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Johann_Friedrich_Oberlin">Johann Friedrich Oberlin</h4></div>
<p>Bereits 1760 richtete Pfarrer <a href="Johann_Friedrich_Oberlin" title="Johann Friedrich Oberlin">Johann Friedrich Oberlin</a> im Dorf <a href="Belmont_(Bas-Rhin)" title="Belmont (Bas-Rhin)">Belmont (Elsass)</a> eine sogenannte <i>Strickschule</i> ein.<sup id="cite_ref-kindergartenpaedagogik.de_8-0" class="reference"><a href="#cite_note-kindergartenpaedagogik.de-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> „...Wir finden hier im Wesen eine Kombination von Kindergarten und Hort“ (Psczolla o. J, S. 10).<sup id="cite_ref-kindergartenpaedagogik.de_8-1" class="reference"><a href="#cite_note-kindergartenpaedagogik.de-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Louise_Scheppler">Louise Scheppler</h4></div>
<p><a href="Louise_Scheppler" title="Louise Scheppler">Louise Scheppler</a>, seit 1778 die engste Mitarbeiterin Oberlins, gründete am 16. Juni 1779 in <a href="Waldersbach" title="Waldersbach">Waldersbach</a> im Elsass eine Schule für kleine Kinder (<i>Kleinkinderschule</i> – <i>salles d’asile</i>).<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="In_Straubing">In Straubing</h4></div>
<p>Eine der ersten Einrichtungen öffentlicher Kleinkindererziehung wurde in Deutschland um 1780 in <a href="Straubing" title="Straubing">Straubing</a> ins Leben gerufen.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Pauline_zur_Lippe">Pauline zur Lippe</h4></div>
<p>1801 kaufte <a href="Pauline_zur_Lippe" class="mw-redirect" title="Pauline zur Lippe">Pauline zur Lippe</a> in <a href="Detmold" title="Detmold">Detmold</a> ein geeignetes Gebäude für ihre sozialen Einrichtungen. Es handelte sich um den sogenannten „Schwalenberger Hof“, in dem sie am 1. Juli 1802 die erste <i>Kinderbewahranstalt</i> für Kinder von Feldarbeiterinnen eröffnete.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Teréz_Gräfin_von_Brunszvik"><span id="Ter.C3.A9z_Gr.C3.A4fin_von_Brunszvik"></span>Teréz Gräfin von Brunszvik</h4></div>
<p>Für die allgemeine Entwicklung der Vorschuleinrichtung war u.&nbsp;a. die in Vergessenheit geratene Ungarin <a href="Theresia_Brunswik_von_Korompa" class="mw-redirect" title="Theresia Brunswik von Korompa">Teréz Gräfin von Brunszvik</a> von Bedeutung. Genannte gründete am 1. Juni 1828 die erste Kinderbetreuungseinrichtung unter dem Namen <i>Engelgarten</i> in <a href="Buda" title="Buda">Buda</a>. In jungen Jahren lebte sie unter anderem in der Schweiz, wo sie <a href="Johann_Heinrich_Pestalozzi" title="Johann Heinrich Pestalozzi">Pestalozzi</a> begegnete. Diese Begegnung war entscheidend für ihre Zukunft. Sie wurde Vorreiterin der Frauenbildung in Ungarn. Sie selber gründete elf Einrichtungen öffentlicher Kleinkindererziehung, eine Berufsschule, eine höhere Mädchenbildungsanstalt (in Zusammenarbeit mit ihrer Nichte, Blanka Gräfin von Teleki) und eine Hauswirtschaftsschule. 1836 rief sie einen Verein für die Eröffnung von Kleinkinderbewahranstalten ins Leben. Ihre pädagogischen Erfahrungen gab sie auf ihren Reisen nach Deutschland (<a href="M%C3%BCnchen" title="München">München</a> sowie <a href="Augsburg" title="Augsburg">Augsburg</a>), England, Italien usw. weiter. Bis zu ihrem Tod im Jahr 1861 wuchs die Zahl der Einrichtungen öffentlicher Kleinkindererziehung in Ungarn auf 80. Die Gräfin forderte die Regierung zur Regelung der Bildung von Erzieherinnen auf und schrieb mehrere Fachbücher über die Wichtigkeit frühkindlicher Erziehung. Seit 1837 läuft in Ungarn die Kindergärtnerinnen-Ausbildung ununterbrochen, seit dem 1. September 1959 als Hochschulstudium.
</p>
<ul class="gallery mw-gallery-traditional" style="max-width: 812px;">
<li class="gallerybox" style="width: 195px">
<div class="thumb" style="width: 190px; height: 170px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Johann Friedrich Oberlin</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 195px">
<div class="thumb" style="width: 190px; height: 170px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Louise Scheppler, 1824</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 195px">
<div class="thumb" style="width: 190px; height: 170px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Pauline zur Lippe, 1801</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 195px">
<div class="thumb" style="width: 190px; height: 170px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Teréz Gräfin von Brunszvik</div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Karl_Reinthaler">Karl Reinthaler</h4></div>
<p>Bereits 1835 hatte der in Erfurt geborene Theologe und Pädagoge <a href="Karl_Reinthaler_(P%C3%A4dagoge)" title="Karl Reinthaler (Pädagoge)">Karl Reinthaler</a><sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> (1794 bis 1863) die Gründung einer sogenannten <i>Warte- und Pflegeanstalt für kleine Kinder</i> angeregt, die auch als <a href="Warteschule" title="Warteschule">Warteschulverein</a> bekannt wurde. Gemeinsam mit fünf „ehrbaren Männern“ der Stadt wurde am 23. Mai 1835 im Sitzungszimmer der städtischen Armenkommission die Gründungsurkunde unterzeichnet. Wie aus den noch vollständig erhaltenen Unterlagen jener Zeit ersichtlich, stand am Eröffnungstag, dem 20. Juli 1835, eine einzige Mutter mit ihrem Kind vor der Pforte des Hospitals, in dem die Kleinen anfangs beschützt und bewahrt werden sollten (zwölf waren erwartet worden). Eine eigens dafür examinierte Frau betreute die sich ständig vergrößernde Kinderschar, die schnell auf 20 bis 30 Kinder anwuchs.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Ferdinand_Blumröder"><span id="Ferdinand_Blumr.C3.B6der"></span>Ferdinand Blumröder</h4></div>
<p>Zwei Jahre vor der Stiftung des ersten Kindergartens hatte der <a href="Marlishausen" title="Marlishausen">Marlishäuser</a> Pfarrer <a href="Johann_Samuel_Ferdinand_Blumr%C3%B6der" title="Johann Samuel Ferdinand Blumröder">Johann Samuel Ferdinand Blumröder</a> eine <i>Kleinkinderbewahranstalt</i> in dem zu <a href="Schwarzburg-Sondershausen" title="Schwarzburg-Sondershausen">Schwarzburg-Sondershausen</a> gehörenden Dorf gegründet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Jesaias_Hochstaedter">Jesaias Hochstaedter</h4></div>
<p>Die erste rein jüdische vorschulische Einrichtung, noch <i>Spielschule</i> genannt, nahm am 4. November 1839 am <a href="Philanthropin_(Frankfurt_am_Main)" title="Philanthropin (Frankfurt am Main)">Frankfurter Philanthropin</a> ihren Betrieb auf. Ihr Initiator war Jesaias Hochstaedter, der mit Fröbel im regelmäßigen Briefkontakt stand. Ein halbes Jahr später wurde die Anstalt verlegt und nach dem Tod Hochstaedters im August 1841 aufgrund geringer Auslastung geschlossen. In den Kindergärten für jüdische Kinder „mussten alle Erziehenden der <a href="J%C3%BCdische_Religion" title="Jüdische Religion">mosaischen Konfession</a> angehören. Das Konzept orientierte sich an der Fröbelschen Pädagogik. Den zumeist orthodox erzogenen Kindern wurde ein ihren Bedürfnissen entsprechendes Umfeld geboten, geprägt von den ihnen vertrauten religiösen und traditionellen Werten. Die meisten jüdischen Kindergärten wurden von gut situierten und sozial engagierten Eltern protegiert“.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Christian_Friedrich_Spittler">Christian Friedrich Spittler</h4></div>
<p>1840 gründete <a href="Christian_Friedrich_Spittler" title="Christian Friedrich Spittler">Christian Friedrich Spittler</a>, Sekretär der Deutschen Christentumsgesellschaft in Basel, in <a href="Riehen" title="Riehen">Riehen</a> eine Kleinkinderschule, die von privaten Gönnern getragen wurde.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Die_ersten_Kindergärten"><span id="Die_ersten_Kinderg.C3.A4rten"></span>Die ersten Kindergärten</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Friedrich_Fröbel"><span id="Friedrich_Fr.C3.B6bel"></span>Friedrich Fröbel</h4></div>

<p>Am 28. Juni 1840 stiftete der Thüringer <a href="Friedrich_Wilhelm_August_Fr%C3%B6bel" class="mw-redirect" title="Friedrich Wilhelm August Fröbel">Friedrich Wilhelm August Fröbel</a> im Rathaus von <a href="Bad_Blankenburg" title="Bad Blankenburg">Blankenburg</a> den ersten <i>Allgemeinen deutschen Kindergarten</i>.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ursprünglich sollte die Einrichtung für Kinder von ca. 2 bis 7 Jahren eine Anschauungsstätte für Mütter sein, denen Friedrich Fröbel die entscheidende Bedeutung in der Kindererziehung zusprach, um diesen die Handhabung mit den von dem Pädagogen entwickelten Beschäftigungsmittel und Spielgaben aufzuzeigen. Allgemein sollten vom Kindergarten positive Impulse in die Familie ausstrahlen.
</p><p>Bis 1846 existierten erste „wirkliche“ Kindergärten nach Fröbels Gedanken in <a href="Annaburg" title="Annaburg">Annaburg</a>, <a href="L%C3%BCnen" title="Lünen">Lünen</a>, <a href="Dresden" title="Dresden">Dresden</a>, <a href="Frankfurt_am_Main" title="Frankfurt am Main">Frankfurt am Main</a>, <a href="Bad_Homburg_vor_der_H%C3%B6he" title="Bad Homburg vor der Höhe">Homburg v.&nbsp;d.&nbsp;H.</a>, <a href="Gotha" title="Gotha">Gotha</a> und <a href="Z%C3%B6rbig" title="Zörbig">Quetz</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Verbot_der_Kindergärten_in_Preußen_und_Bayern"><span id="Verbot_der_Kinderg.C3.A4rten_in_Preu.C3.9Fen_und_Bayern"></span>Verbot der Kindergärten in Preußen und Bayern</h4></div>
<p>1851 wurde der Kindergarten „wegen atheistischer Tendenzen“ in <a href="Preu%C3%9Fen" title="Preußen">Preußen</a> verboten. Federführend war der damalige preußische Minister <a href="Karl_Otto_von_Raumer" title="Karl Otto von Raumer">Karl Otto von Raumer</a>.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für das „Königl. Preußische Ministerium der Geistlichen-, Unterrichts- und Medizinal-Angelegenheiten“ galten Friedrich Fröbels pädagogische Auffassungen als <i>verderblich</i> und <i>vollständig haltlos</i> (zit. nach Nacke 1853, S. 358). In Bayern verbot das Staatsministerium des Innern ebenfalls 1851 den Kindergarten. Zum Verhängnis wurde ihm die Nähe zu den freien Gemeinden und deren sozialistischen Ideen.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Ministerium stützte sich darauf, dass „das gemeinschädliche solcher Anstalten bekannt ist, und sorgfältige Wachsamkeit erforderlich erscheint“ (zit. nach Abdruck der bayerischen Verbotsentschließung in Lange 2013, S. 195). Von den Verboten in Preußen und Bayern unbehelligt blieben die Kleinkinderbewahranstalten. Sie wurden weiterhin staatlich gefördert. Die Regierungen störten sich nicht grundsätzlich an der Erziehung der Kinder in öffentlichen Einrichtungen. Sie sollte nur staatstreu erfolgen. So existierten in Bayern im Jahr 1852 91 Kleinkinderbewahranstalten, in denen 6.796 Kinder betreut wurden.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Auf Initiative der Fröbelepigonin <a href="Bertha_von_Marenholtz-B%C3%BClow" title="Bertha von Marenholtz-Bülow">Bertha von Marenholtz-Bülow</a> und des Sozialpolitikers <a href="Adolf_Lette" class="mw-redirect" title="Adolf Lette">Adolf Lette</a> konnte das Kindergartenverbot 1860 aufgehoben werden. Dadurch war der Weg frei für die Gründung neuer Kindergärten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Neue_Gründungen_nach_Ende_des_Kindergartenverbots"><span id="Neue_Gr.C3.BCndungen_nach_Ende_des_Kindergartenverbots"></span>Neue Gründungen nach Ende des Kindergartenverbots</h4></div>
<p>Insbesondere waren es Frauen, die in der Nachfolge Fröbels wirkten.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Beispielsweise gründete <a href="Angelika_Hartmann_(P%C3%A4dagogin)" title="Angelika Hartmann (Pädagogin)">Angelika Hartmann</a> 1864 in <a href="K%C3%B6then_(Anhalt)" title="Köthen (Anhalt)">Köthen (Anhalt)</a> einen Kindergarten nach Fröbel und 1876 den „Leipziger Fröbelverein“. In <a href="St._Petersburg" class="mw-redirect" title="St. Petersburg">St. Petersburg</a> gründete <a href="Adelaida_Semjonowna_Simonowitsch" title="Adelaida Semjonowna Simonowitsch">Adelaida Simonowitsch</a> 1866 einen Kindergarten nach Fröbels Muster.<sup id="cite_ref-bolschru_24-0" class="reference"><a href="#cite_note-bolschru-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="August_Köhler_und_der_Deutsche_Fröbelverband"><span id="August_K.C3.B6hler_und_der_Deutsche_Fr.C3.B6belverband"></span>August Köhler und der Deutsche Fröbelverband</h4></div>

<p>Ein wichtiger Mann für die Entwicklung des Kindergartens war der Pädagoge <a href="August_K%C3%B6hler_(P%C3%A4dagoge)" title="August Köhler (Pädagoge)">August Köhler</a>. Er war 1863 neben <a href="Eleonore_Heerwart" title="Eleonore Heerwart">Eleonore Heerwart</a>, Minna Schellhorn, <a href="Julie_Traberth" title="Julie Traberth">Julie Traberth</a> und <a href="Auguste_M%C3%B6der" title="Auguste Möder">Auguste Möder</a><sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Initiator und Mitbegründer des „Deutschen Fröbelvereins“, zunächst für <a href="Th%C3%BCringen" title="Thüringen">Thüringen</a>, aus dem 1872 der „Allgemeine Fröbelverein“ und ein Jahr später, 1873, der „Deutsche Fröbelverband“ hervorging. Köhler entwickelte eine eigenständige „Köhler-Kindergartenpädagogik“. Ferner war er Mitbegründer sowie erster Redakteur der ersten Fachzeitschrift für den Kindergarten, die 1860 erstmals unter dem Titel <a href="Kindergarten_(Zeitschrift)" title="Kindergarten (Zeitschrift)">Kinder-Garten und Elementar-Klasse</a> erschien.
</p>
<ul class="gallery mw-gallery-traditional" style="max-width: 892px;">
<li class="gallerybox" style="width: 215px">
<div class="thumb" style="width: 210px; height: 180px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><a href="Johann_Sperl_(Maler)" title="Johann Sperl (Maler)">Johann Sperl</a>: Kindergarten; um 1885</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 215px">
<div class="thumb" style="width: 210px; height: 180px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext"><a href="Friedrich-Fr%C3%B6bel-Museum" title="Friedrich-Fröbel-Museum">Friedrich-Fröbel-Museum</a> in <a href="Bad_Blankenburg" title="Bad Blankenburg">Bad Blankenburg</a>, Thüringen, erster Kindergarten der Welt, 1840 eröffnet</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 215px">
<div class="thumb" style="width: 210px; height: 180px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Luisenstift in <a href="Neustrelitz" title="Neustrelitz">Neustrelitz</a>, Mecklenburg-Strelitz, einer der ersten Kindergärten, 1842 eröffnet</div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Das_20._Jahrhundert">Das 20. Jahrhundert</h3></div>

<p>Der Anteil der Kinder, für die ein Platz in einer Einrichtung öffentlicher Kleinkindererziehung (Kleinkinderbewahranstalt, Kleinkinderschule oder Kindergarten) zur Verfügung stand, erreichte bereits 1910 etwa 13&nbsp;%.
Dies blieb auch in der Weimarer Republik so. Im <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkrieg</a> wurden viele Kinder in <i>Kriegskindergärten</i> der <a href="Vaterl%C3%A4ndischer_Frauenverein" title="Vaterländischer Frauenverein">Vaterländischen Frauenvereine</a> betreut, da „die Väter an der Front, die Mütter in der Rüstungsindustrie“ waren.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>1919 wurde der erste Kindergarten für gehörlose Kinder in Hamburg in Verbindung mit der dortigen „Taubstummenanstalt“ ins Leben gerufen.<sup id="cite_ref-Berger1998_27-0" class="reference"><a href="#cite_note-Berger1998-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Weitere solcher Einrichtungen folgten u.&nbsp;a. an der <a href="Regens-Wagner-Stiftung" class="mw-redirect" title="Regens-Wagner-Stiftung">Regens-Wagner-Stiftung</a><sup id="cite_ref-Berger1998_27-1" class="reference"><a href="#cite_note-Berger1998-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sowie <a href="Paulinenpflege_Winnenden" title="Paulinenpflege Winnenden">Paulinenpflege Winnenden</a>.
</p>

<p>Ab ca. 1920 verbreitete sich verstärkt die <a href="Montessori-P%C3%A4dagogik" class="mw-redirect" title="Montessori-Pädagogik">Montessori-Pädagogik</a>. <a href="Clara_Grunwald" title="Clara Grunwald">Clara Grunwald</a> gründete 1925 die <a href="Deutsche_Montessori-Gesellschaft" title="Deutsche Montessori-Gesellschaft">Deutsche Montessori-Gesellschaft</a> und <a href="K%C3%A4the_Stern" title="Käthe Stern">Käthe Stern</a> plädierte für das „Erweiterte Montessori-System“. Dieses versuchte eine Synthese mit der Fröbel-Pädagogik herzustellen, dabei auch die neuesten Erkenntnisse der Entwicklungspsychologie (unter anderem von <a href="Rosa_Katz_(P%C3%A4dagogin)" title="Rosa Katz (Pädagogin)">Rosa Katz</a>, <a href="Charlotte_B%C3%BChler" title="Charlotte Bühler">Charlotte Bühler</a>, <a href="Hildegard_Hetzer" title="Hildegard Hetzer">Hildegard Hetzer</a> sowie <a href="Martha_Muchow" title="Martha Muchow">Martha Muchow</a>) berücksichtigend.
</p><p>In der Zeit von 1933 bis 1945 stand der Kindergarten im Fokus der <i>nationalsozialistischen Ideologie</i>.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dabei war von besonderer Bedeutung die Erziehung zum typischen deutschen Jungen und Mädchen:
</p>
<dl><dd>„Wir wollen ein hartes Geschlecht heranziehen, das stark ist, zuverlässig, treu, gehorsam und anständig... Der kleine Junge wird einmal ein deutscher Soldat werden, das kleine Mädchen eine deutsche Mutter“.<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></dd></dl>
<p>Während der nationalsozialistischen Diktatur wurde die Zahl der Kindergartenplätze in Deutschland mehr als verdoppelt (Versorgungsquote 1941: 31&nbsp;%).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Nach_dem_Zweiten_Weltkrieg">Nach dem Zweiten Weltkrieg</h4></div>
<p>Nach dem Zusammenbruch der Nazi-Herrschaft haben sich die pädagogischen Leitgedanken für den Kindergarten in Ost und West unterschiedlich gewandelt. In beiden deutschen Staaten entwickelte sich die vorschulische Institution immer mehr von einer <i>Aufbewahranstalt</i> zu einer wichtigen Bildungseinrichtung, zu einer Stätte für Reifen und Lernen. Während in der <a href="Bundesrepublik_Deutschland" class="mw-redirect" title="Bundesrepublik Deutschland">Bundesrepublik Deutschland</a> die Erziehung zu einer „freien Persönlichkeit“ wichtig war, stand für die Kindergärten in der <a href="Deutsche_Demokratische_Republik" title="Deutsche Demokratische Republik">DDR</a><sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> die „sozialistische Moral“ im Vordergrund:
</p>
<dl><dd>„Das Leben in der Gruppe soll von kollektiven Beziehungen gekennzeichnet sein. Die Erzieherin sichert durch Gestaltung des Lebens, dass die Kinder mit größerer Verantwortung und Selbständigkeit für die Einhaltung der Lebensordnung einsetzen und ihre Beziehungen mehr und mehr nach Normen der sozialistischen Moral gestalten lernen“.<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></dd></dl>
<p>Der Kindergarten der DDR<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> war Teil des allgemeinen Bildungswesens, der mit anderen gesellschaftlichen Einrichtungen, wie Familie, Schule, Junge Pioniere, Volkspolizei etc., in enger Verbindung stand. Seine Aufgabe bestand nach <a href="Netti_Christensen" title="Netti Christensen">Netti Christensen</a>, einer führenden DDR-Wissenschaftlerin der Kindergartenpädagogik, darin, „die sich aus dem Aufbau unserer antifaschistisch-demokratischen Ordnung ergibt: unsere Kinder zu fortschrittlichen Demokraten zu erziehen, zu bewussten und aktiven Erbauern einer helleren und glücklicheren Zukunft unseres Volkes“.<sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>



<p>Ende 1971 standen in der Bundesrepublik Deutschland für je 100 Kinder an Kindergartenplätzen zur Verfügung:<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li>72,2 Plätze in Stuttgart</li>
<li>59,6 Plätze in Würzburg</li>
<li>59,3 Plätze in Saarbrücken</li>
<li>58,4 Plätze in Mainz</li>
<li>57,1 Plätze in Frankfurt am Main</li>
<li>48,0 Plätze in Augsburg</li>
<li>43,9 Plätze in Nürnberg</li>
<li>43,1 Plätze in München</li>
<li>40,4 Plätze in Regensburg</li>
<li>39,1 Plätze in Dortmund</li>
<li>33,9 Plätze in Köln</li>
<li>31,8 Plätze in Bremen</li>
<li>30,7 Plätze in Westberlin</li>
<li>23,4 Plätze in Hamburg</li>
<li>17,5 Plätze in Kiel</li></ul>

<p>In der DDR gab es 1972 rund 11.359 Kindergärten, in denen 659.000 Kinder betreut wurden. In den Einrichtungen der Vorschulerziehung standen für je 100 Kinder im Vorschulalter 69,2 Plätze zur Verfügung. 1989 konnte jedem Kind bei Bedarf ein Kindergartenplatz zur Verfügung gestellt werden.
</p>

<p>Eine spezielle Form des Kindergartens ist der <a href="Schulkindergarten" title="Schulkindergarten">Schulkindergarten</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Der_Kindergarten_in_der_Diskussion">Der Kindergarten in der Diskussion</h2></div>
<p>Die Pädagogik der frühen Kindheit und der Kindergarten als klassischer Ort begleitender Erziehung stehen in der öffentlichen Diskussion. Der Kindergarten gilt als wichtige Institution der <a href="Bildung" title="Bildung">Bildung</a>. In diesem Zusammenhang entstand der Begriff der „<a href="Fr%C3%BChkindliche_Bildung" title="Frühkindliche Bildung">frühkindlichen Bildung</a>“. Bei den pädagogischen Kindergartenkonzepten stehen staatliche Einrichtungen in Konkurrenz zu den privaten Angeboten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Situation_in_Deutschland">Situation in Deutschland</h3></div>
<p>Das deutsche <a href="Bundesministerium_f%C3%BCr_Familie%2C_Senioren%2C_Frauen_und_Jugend" class="mw-redirect" title="Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend">Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend</a> hat 1999 die weitreichende Nationale Qualitätsinitiative im System der Tageseinrichtungen für Kinder (oft mit NQI abgekürzt) ins Leben gerufen.<sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Parallel dazu haben verschiedene deutsche Bundesländer Programme zur Verbesserung der Bildungsqualität entworfen. Initiativen wie beispielsweise PIK (Profis in Kindergärten) der <a href="Robert-Bosch-Stiftung" class="mw-redirect" title="Robert-Bosch-Stiftung">Robert-Bosch-Stiftung</a> streben eine „<a href="Professionalisierung" title="Professionalisierung">Professionalisierung</a>“ der Arbeit an.
</p><p>Im föderalen System Deutschlands können die Bundesländer jeweils eigene Bildungspläne entwickeln: Der Orientierungsplan in <a href="Baden-W%C3%BCrttemberg" title="Baden-Württemberg">Baden-Württemberg</a> beispielsweise betont, dass Bildung nicht als schulische Bildung zu verstehen ist. Ziel des Orientierungsplanes ist es, die Kindertageseinrichtungen auf der Grundlage der neuesten Erkenntnisse der Kognitionsforschung als primäre Bildungseinrichtungen im Sinne einer ganzheitlichen Förderung verstanden auszubauen. Die Kinder sollen ihren individuellen Begabungen entsprechend gefördert und Defizite rechtzeitig erkannt werden. Schwerpunkte liegen in den sogenannten Bildungs- und Entwicklungsfeldern. Hierzu gehören die Bereiche Körper, Sinne, Sprache, Denken, Gefühl und Mitgefühl, sowie Sinn, Werte und Religion.<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Pädagogische_Kindergartenkonzepte"><span id="P.C3.A4dagogische_Kindergartenkonzepte"></span>Pädagogische Kindergartenkonzepte</h3></div>

<p>Viele Kindergärten folgen einem pädagogischen Ansatz, der die allgemeine Orientierung der Fachkräfte und das pädagogische Handeln prägt.<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="#cite_note-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Strittig ist dabei zum Beispiel, inwieweit und ab wann Bildungsinhalte der Grundschule angeboten werden sollen. Die in Deutschland am weitesten verbreiteten Ansätze sind:
</p>
<ul><li><a href="Bauernhofkindergarten" title="Bauernhofkindergarten">Bauernhofkindergarten</a>,</li>
<li><a href="Bewegungskindergarten" title="Bewegungskindergarten">Bewegungskindergarten</a>,</li>
<li><a href="Early_Excellence_Centre" title="Early Excellence Centre">Early-Excellence</a>-Konzept,</li>
<li><a href="Emmi_Pikler" title="Emmi Pikler">Emmi-Pikler</a>,</li>
<li><a href="Freinet-P%C3%A4dagogik" title="Freinet-Pädagogik">Freinet-Pädagogik</a>,</li>
<li><a href="Friedrich_Fr%C3%B6bel" title="Friedrich Fröbel">Fröbel-Pädagogik</a>,</li>
<li><a href="Janusz_Korczak" title="Janusz Korczak">Janusz Korczak</a>,</li>
<li><a href="Montessorip%C3%A4dagogik" title="Montessoripädagogik">Montessoripädagogik</a>,</li>
<li><a href="Waldkindergarten" title="Waldkindergarten">Natur- und Waldkindergarten</a>,</li>
<li>Kneipp-Kindergarten,</li>
<li>Offener Kindergarten,</li>
<li><a href="Jean_Piaget" title="Jean Piaget">Jean Piaget</a>,</li>
<li><a href="Johann_Heinrich_Pestalozzi" title="Johann Heinrich Pestalozzi">Johann Heinrich Pestalozzi</a>,</li>
<li><a href="Reggio-P%C3%A4dagogik" title="Reggio-Pädagogik">Reggio Approach</a>,</li>
<li><a href="Sch%C3%B6rlp%C3%A4dagogik" title="Schörlpädagogik">Schörlpädagogik</a></li>
<li>Spielzeugfreier Kindergarten,</li>
<li><a href="Situationsansatz" title="Situationsansatz">Situationsansatz</a>,</li>
<li><a href="Waldorfp%C3%A4dagogik" title="Waldorfpädagogik">Waldorfpädagogik</a>.</li></ul>
<p>Es gibt auch Kindergärten, die in der Sprache und nach den pädagogischen Grundlagen anderer Länder geführt werden (zum Beispiel französische, italienische oder spanische Kindergärten). Im Folgenden werde einige ausgewählte Konzepte vorgestellt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Situationsansatz">Situationsansatz</h4></div>

<p>Beim <a href="Situationsansatz" title="Situationsansatz">Situationsansatz</a> stehen soziales Lernen und die alltägliche Lebenswelt der Kinder im Mittelpunkt des pädagogischen Handelns. Jedes Individuum wird dabei mit seinen eigenen Erfahrungen, kulturellem Hintergrund seiner Familie und dem Erfahrungswissen wahrgenommen – die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder stehen im Vordergrund. Erzieher animieren die Kinder zu aktivem Handeln und beziehen sie in die Planung von Projekten ein; in Konfliktsituationen wird ein gemeinsamer Konsens zur Problemlösung angestrebt. Das Ziel des Situationsansatzes ist dabei, das Selbstbewusstsein und die Selbstständigkeit der Kinder zu steigern und ihnen nahezubringen, im Umgang mit den Mitmenschen sowohl ihre eigene Meinung zu vertreten als auch zuzuhören.
</p><p>Der Situationsansatz ist inzwischen in zahlreichen Kindergärten etabliert. Es gibt hier keinen festen Wochenplan, der zu bestimmten Tageszeiten feste Aktivitäten anbietet, sondern Pädagogen entwickeln die Aktivitäten anhand der individuellen Interessen der Kinder für die nächste Zeit. Ebenfalls kennzeichnend für Kindergärten, die nach dem Situationsansatz arbeiten, sind gemischte Altersgruppen (meist 3–6 Jahre), der Wunsch nach der Mitarbeit der Eltern sowie eine flexible Einteilung des Tages der Kinder.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Freinet-Kindergarten">Freinet-Kindergarten</h4></div>
<p>Wie auch der Montessori-Kindergarten geht das Konzept des Franzosen <a href="C%C3%A9lestin_Freinet" title="Célestin Freinet">Célestin Freinet</a> von einer aktiven Beteiligung der Kinder aus, die ihr Handeln eigenständig planen und sich in unfertigen, pädagogisch nicht aufbereiteten Situationen ihrer eigenen Stärken bewusst werden. Neben der freien Entfaltung der Persönlichkeit, der Selbstverantwortung des Kindes und der kritischen Auseinandersetzung mit der Umwelt spielt dabei die gegenseitige Verantwortlichkeit eine wichtige Rolle. Die Grundlage dieses Ansatzes ist ein großes Vertrauen, das die Erzieherinnen den Kindern entgegenbringen.
</p><p>So beginnt der Tag beispielsweise damit, dass alle Beteiligten aufschreiben, worauf sie Lust haben. In einer gemeinsamen Morgenrunde erfolgt anschließend die Entscheidung über den Tagesablauf. Bei allen Tätigkeiten erleben sich die Kinder als kompetente Persönlichkeiten, wobei stets der Weg das Ziel ist.
</p><p>Die Raumgestaltung ist auf die Erfordernisse des Ansatzes ausgelegt: Die Kinder haben die Möglichkeit, sich in zahlreichen unterschiedlichen Angeboten aufzuhalten und verschiedene Spielsituation zu nutzen. Und auch über den Kindergarten hinaus zeigen sich die Auswirkungen der selbständigen Gestaltung des Spiels: Kinder, die einen Freinet-Kindergarten besuchen, gestalten auch ihre Freizeit aktiv und übertragen die selbständige Lebensweise auch auf andere Bereiche des Alltags.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Offener_Kindergarten">Offener Kindergarten</h4></div>
<p>Die Art der Betreuung, Bildung und Erziehung eines offenen Kindergartens wurde u.&nbsp;a. durch das Denken und die Ideen der Pädagogen <a href="Jean-Jacques_Rousseau" title="Jean-Jacques Rousseau">Rousseau</a>, <a href="Maria_Montessori" title="Maria Montessori">Montessori</a>, Korczak, Piaget und Neill angeregt. Besonders aufmerksame, kritisch und gut beobachtende Erzieher haben diesen pädagogischen Ansatz in etlichen Kindertagesstätten der Bundesrepublik Deutschland entwickelt. Seit den 1970er Jahren gibt es in offen arbeitenden Einrichtungen keine geschlossenen Kindergartengruppen. Alle Kinder haben freien Zugang zu allen Räumen und können wählen, mit welchen Spielpartnern und zu welchen Spielaktivitäten sie sich zusammenfinden möchten. Innen- und Außenbereich sind dabei gleich gewichtet und viele Aktivitäten finden zudem außerhalb des Kindergartens statt. Entsprechend gibt es weniger Großgruppenaktivitäten, sondern interessenorientierte Gruppenformationen unterschiedlicher Größe. Zur Verfügung stehen anregende und immer wieder überdachte Funktions- und Themenräume, sowie ausreichend Spiel-, Verbrauchs- und Beschäftigungsmaterialien.
</p><p>Die vor diesem Hintergrund arbeitenden Pädagogen gehen davon aus, dass die Kinder ein natürliches Gespür für ihre Lern- und Entwicklungsthemen haben (bzw. entwickeln) und das Erzieher dabei wichtige, vor allem resonanzgebende Begleiter sein können.
</p><p>Dem zugrunde liegt ein Partizipationsverständnis, das alle Betroffene zu aktiven Gestaltern und Akteuren ihrer Umwelten macht. Die Entscheidungsfreiheit der Kinder wirkt sich positiv auf das Engagement und die Begeisterung aus, Aggression und Langeweile nehmen bei diesem Konzept nachweislich ab.
</p><p>Eine Grundlage dieses Konzeptes stellt die Offenheit sowohl der Kinder als auch der Erzieher und Eltern dar. So können Eltern an der pädagogischen Arbeit partizipieren und diese mitgestalten. Auch den Kindern wird die Möglichkeit gegeben, in Vollversammlungen und anderen Beteiligungsgremien an demokratischen Beteiligungsformen zu partizipieren. Da die Erzieher keine starren Ablaufpläne zu befolgen haben, können sie sich in einem offenen Kindergarten gezielt um zuwendungsbedürftige Kinder kümmern.
</p><p>Insbesondere die durch die Bundesregierung, das <a href="Deutsches_Jugendinstitut" title="Deutsches Jugendinstitut">Deutsche Jugendinstitut</a> (DJI) und das <a href="Staatsinstitut_f%C3%BCr_Fr%C3%BChp%C3%A4dagogik" title="Staatsinstitut für Frühpädagogik">Staatsinstitut für Frühpädagogik</a> (IFP) durchgeführte, wissenschaftliche „Nationale Untersuchung zur Bildung, Betreuung und Erziehung in der frühen Kindheit“ (<a href="NUBBEK-Studie" class="mw-redirect" title="NUBBEK-Studie">NUBBEK-Studie</a>)<sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="#cite_note-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> hat bereits 2012 zu den Erkenntnissen geführt:
</p><p>„dass die pädagogische Qualität in den untersuchten deutschen Kindertageseinrichtungen signifikant höher liegt, wenn die Teams offen arbeiten“<sup id="cite_ref-:Haug_42-0" class="reference"><a href="#cite_note-:Haug-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>und
</p><p>„Die bessere Qualität zeigte sich in zahlreichen Merkmalen in allen Bereichen der pädagogischen Arbeit, das heißt bezüglich Platz und Ausstattung, dem Handling von Betreuungs- und Pflegesituationen, der sprachlichen und kognitiven Anregung, dem Spektrum an ermöglichten Aktivitäten, in der Interaktion zwischen Fachkraft und Kind, aber auch in der Strukturierung der pädagogischen Arbeit.“<sup id="cite_ref-:Haug_42-1" class="reference"><a href="#cite_note-:Haug-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Reggio-Kindergarten/Reggio_Approach"><span id="Reggio-Kindergarten.2FReggio_Approach"></span>Reggio-Kindergarten/Reggio Approach</h4></div>
<p>Im Zentrum der Erziehungsphilosophie Reggio-Kindergarten<sup id="cite_ref-43" class="reference"><a href="#cite_note-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> steht ein Kind, das sich aktiv mit sich selbst und seiner Umgebung auseinandersetzt und durch seine Wissbegierde seinen Tagesablauf selbst bestimmt. Erziehung stellt dabei eine Gemeinschaftsaufgabe dar. Die Gestaltung des Kindergarten-Alltags setzt an alltäglichen Erlebnissen und Erfahrungen der Kinder an: Viele Aufgaben und Beschäftigungen finden gemeinsam in Projekten statt, in denen sich die Kinder die Welt durch Experimente erarbeiten; die Erzieher unterstützen sie dabei bei der Umsetzung ihrer Vorhaben.
</p><p>Der „Raum“ bildet bei diesem Konzept den dritten Erzieher. Er ist wie eine italienische Stadt aufgebaut, sodass sich alle Bereiche – Werkstätten, Rückzugsecken, Ateliers und Bewegungsräume – an die zentrale „Piazza“ – im Sinne eines zentralen Ortes, an dem alle Kinder zusammenkommen – anschließen. Spiegel, Fenster und Mauerdurchbrüche bieten den Kindern die Gelegenheit, sich selbst im Raum zu verorten und kreativ tätig zu werden. Dabei kann das Kind seinen Aufenthaltsort selbst wählen. Die Wände der Kindergärten sind in der Regel voll von Projektergebnissen und Plakaten, auf denen die praktischen Tätigkeiten dokumentiert sind.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Spielzeugfreier_Kindergarten">Spielzeugfreier Kindergarten</h4></div>
<p>Ursprünglich initiiert wurde der spielzeugfreie Kindergarten<sup id="cite_ref-44" class="reference"><a href="#cite_note-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, um die <a href="Lebenskompetenzen" title="Lebenskompetenzen">Lebenskompetenz</a> von Kindern zu fördern. Da das Leben der Kinder zunehmend durch eine rationalisierte Gestaltung der Freizeit und verstärkten Konsum strukturiert sei, was zulasten der eigenen Problemlösungskompetenz ginge, wurde diese Spielart thematisiert. Freiräume und Möglichkeiten zum eigenständigen Spielen sollen zudem suchtpräventiv wirken und den Kindern Scheitern und Versagen als selbstverständliche Teile eines Lernprozesses näherbringen. Ferner ermöglichte das Konzept, dass Kinder ihre Bedürfnisse entdecken, ihr handwerkliches Geschick steigern und ihren Entscheidungsspielraum vergrößerten.
</p><p>Der spielzeugfreie Kindergarten ist nicht gänzlich spielzeugfrei. Vielmehr bedarf die spielzeugfreie Phase einer mehrwöchigen Vorbereitung, in der sukzessive immer mehr des vorhandenen Spielzeugs entfernt wird. Das dient auch dazu, Kinder an den Umgang mit Langeweile heranzuführen. Entsprechend stehen in spielzeugfreien Kindergärten Freiräume für Frustrationserfahrungen zur Verfügung, die sich gegen einen durchgeplanten Alltag richten. Gefördert wird dies durch Pädagogen, die sich gezielt auf die Lebensweise der Kinder einlassen und einen Raum bieten, in dem die Kinder ihr eigenes Leben reflektieren und diskutieren können. Durch wenige vorgefertigte Angebote lernen die Kinder, sich aktiv zu beteiligen und eigene Ideen zu entwickeln.
</p><p>In einem anschließenden begrenzten Zeitraum, in dem im Kindergarten komplett auf Spielzeug und vorgefertigte Strukturen verzichtet wird, soll die Fantasie und Kreativität der Kinder gefördert werden. Um die Ideen zu realisieren, sind die Kinder aufgefordert, eigene Werkzeuge und Materialien zur Umsetzung mitzubringen.
</p><p>Schließlich sind auch die Eltern ein fester Bestandteil des Konzeptes. Diese beobachten die Kinder in der spielzeugfreien Zeit und notieren ihre Beobachtungen in Auswertungsbögen. Darüber hinaus gibt es gemeinsame Elternabende und Einzelgespräche.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Kneipp-Kindergarten">Kneipp-Kindergarten</h4></div>
<p>Der bayerische Priester <a href="Sebastian_Kneipp" title="Sebastian Kneipp">Sebastian Kneipp</a> ist aufgrund seines medizinisch-therapeutischen Wirkens bekannt. So spielen im nach ihm benannten Kindergarten-Konzept die Gesundheit, gesundheitsbewusstes Verhalten sowie das Vorbeugen und Verhindern von Krankheiten eine elementare Rolle, die in fünf Säulen festgelegt ist:
</p>
<ul><li><i>1. Säule</i>: Gesunde und ausgewogene Ernährung: Einige Kneipp-Kindergärten stellen das Essen zur Verfügung, um eine ausgewogene Ernährung der Kinder sicherzustellen. Andere Einrichtungen geben den Eltern Tipps zu einer gesunden Ernährung der Kinder.</li>
<li><i>2. Säule</i>: Heilsame Kräuter: In einem Kräutergarten soll das Bewusstsein der Kinder für Kräuter gestärkt werden. Sie lernen den Anbau und die Nutzung, Geschmack und Geruch sowie den Einsatz von Kräutern als heilsame Hausmittel.</li>
<li><i>3. Säule</i>: Das zentrale Element Wasser: Die Kinder lernen das Element Wasser mit seiner heilsamen Wirkung bei Wassertreten und Waschungen kennen. Auch Ausflüge in die Natur, bei denen Wasser eine bedeutende Rolle spielt, sind Gegenstand des Ansatzes.</li>
<li><i>4. Säule</i>: Aktivität und Bewegung: Bewegung trägt zur physischen und psychischen Gesundheit der Kinder bei.</li>
<li><i>5. Säule</i>: Ordnung als Grundlage eines bewussten Lebensrhythmus. Vermittelt wird die Ordnung beispielsweise durch das Aufräumen zum Kindergartenschluss.</li></ul>
<p>Die fünf Säulen bedingen einander und sollen zu einer Einheit von Körper, Geist und Seele bei der Entwicklung des Kindes beitragen. Neben dem Fokus auf die Gesundheit und die Berücksichtigung der Wechselwirkungen der Natur bieten Kneipp-Kindergärten<sup id="cite_ref-45" class="reference"><a href="#cite_note-45"><span class="cite-bracket">[</span>45<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> alles, was andere Kindergärten auch zu bieten haben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rechtliche_Lage">Rechtliche Lage</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Deutschland">Deutschland</h3></div>
<p>In Deutschland ist im <a href="Achtes_Buch_Sozialgesetzbuch" title="Achtes Buch Sozialgesetzbuch">SGB 8 (8. Sozialgesetzbuch „Kinder- und Jugendhilfe“)</a><sup id="cite_ref-46" class="reference"><a href="#cite_note-46"><span class="cite-bracket">[</span>46<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> als Aufgabe des Kindergartens „Betreuung, <a href="Bildung" title="Bildung">Bildung</a> und <a href="Erziehung" title="Erziehung">Erziehung</a>“ für Kinder verankert. Der Kindergarten gilt als <a href="Elementarstufe" class="mw-redirect" title="Elementarstufe">Elementarstufe</a> des <a href="Bildungssystem_in_Deutschland" title="Bildungssystem in Deutschland">Bildungssystems</a>. In Deutschland obliegt die Verantwortung für Kindergärten den <a href="Land_(Deutschland)" title="Land (Deutschland)">Bundesländern</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Rechtsanspruch">Rechtsanspruch</h4></div>
<p>Seit 1. August 2013 gibt es in Deutschland gemäß § 24 <a href="Achtes_Buch_Sozialgesetzbuch" title="Achtes Buch Sozialgesetzbuch">SGB VIII</a> einen Rechtsanspruch auf einen Kindergarten-/Krippenplatz für Kinder vom vollendeten ersten Lebensjahr bis zur <a href="Einschulung" title="Einschulung">Einschulung</a>. Ob ein Anspruch auf einen halbtägigen oder ganztägigen Kindergartenplatz besteht, richtet sich unter anderem nach der Berufstätigkeit der Eltern oder dem Förderbedarf des betreffenden Kindes.
</p><p>Aufgrund einer Neuregelung im <a href="Achtes_Buch_Sozialgesetzbuch" title="Achtes Buch Sozialgesetzbuch">KJHG</a> liegen seit dem Jahr 2006 Daten über die belegten Plätze in den Kindertageseinrichtungen und in Kindertagespflege, die Besuchsquoten, Anzahl und Ausbildung der Fachkräfte und Tagespflegepersonen etc. vor. Diese Daten werden jährlich mit Stichtag 15. März erhoben und erlauben nun differenzierte Aussagen über das Nutzungsverhalten und über die Angebotsstruktur für Deutschland insgesamt, die einzelnen Bundesländer bis zur Landkreisebene. Insbesondere die Betreuungsquoten/Besuchsquoten (Anteil der betreuten Kinder an der Gesamtbevölkerung der entsprechenden Altersgruppe) finden ein reges und öffentliches Interesse, für die Jahre 2006 und 2012 sind sie der Tabelle zu entnehmen.
</p>
<table class="wikitable sortable float-right">
<caption>Betreuungsquoten 2006 und 2012 im Vergleich<sup id="cite_ref-47" class="reference"><a href="#cite_note-47"><span class="cite-bracket">[</span>47<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
<sup id="cite_ref-48" class="reference"><a href="#cite_note-48"><span class="cite-bracket">[</span>48<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</caption>
<tbody><tr class="hintergrundfarbe5">
<th>Land</th>
<th>2006: 0–3 Jahre</th>
<th>2012: 0–3 Jahre</th>
<th>2006: 3–6 Jahre</th>
<th>2012: 3–6 Jahre
</th></tr>
<tr>
<td>Schleswig-Holstein</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>7,5&nbsp;%</td>
<td>24,2&nbsp;%</td>
<td>81,0&nbsp;%</td>
<td>90,7&nbsp;%
</td></tr>
<tr>
<td>Hamburg</td>
<td>21,0&nbsp;%</td>
<td>35,8&nbsp;%</td>
<td>78,7&nbsp;%</td>
<td>87,4&nbsp;%
</td></tr>
<tr>
<td>Niedersachsen</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>5,1&nbsp;%</td>
<td>22,1&nbsp;%</td>
<td>79,3&nbsp;%</td>
<td>92,6&nbsp;%
</td></tr>
<tr>
<td>Bremen</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>9,2&nbsp;%</td>
<td>21,2&nbsp;%</td>
<td>84,4&nbsp;%</td>
<td>89,1&nbsp;%
</td></tr>
<tr>
<td>Nordrhein-Westfalen</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>6,5&nbsp;%</td>
<td>18,1&nbsp;%</td>
<td>83,7&nbsp;%</td>
<td>92,9&nbsp;%
</td></tr>
<tr>
<td>Hessen</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>9,0&nbsp;%</td>
<td>23,7&nbsp;%</td>
<td>88,8&nbsp;%</td>
<td>93,4&nbsp;%
</td></tr>
<tr>
<td>Rheinland-Pfalz</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>9,4&nbsp;%</td>
<td>27,0&nbsp;%</td>
<td>93,6&nbsp;%</td>
<td>97,4&nbsp;%
</td></tr>
<tr>
<td>Baden-Württemberg</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8,7&nbsp;%</td>
<td>23,1&nbsp;%</td>
<td>93,2&nbsp;%</td>
<td>95,2&nbsp;%
</td></tr>
<tr>
<td>Bayern</td>
<td><span style="visibility:hidden;">0</span>8,2&nbsp;%</td>
<td>23,0&nbsp;%</td>
<td>84,9&nbsp;%</td>
<td>91,0&nbsp;%
</td></tr>
<tr>
<td>Saarland</td>
<td>10,2&nbsp;%</td>
<td>22,1&nbsp;%</td>
<td>93,8&nbsp;%</td>
<td>94,6&nbsp;%
</td></tr>
<tr>
<td>Berlin</td>
<td>37,8&nbsp;%</td>
<td>42,6&nbsp;%</td>
<td>88,3&nbsp;%</td>
<td>93,9&nbsp;%
</td></tr>
<tr>
<td>Mecklenburg-Vorpommern</td>
<td>43,1&nbsp;%</td>
<td>53,6&nbsp;%</td>
<td>91,7&nbsp;%</td>
<td>95,9&nbsp;%
</td></tr>
<tr>
<td>Brandenburg</td>
<td>40,4&nbsp;%</td>
<td>53,4&nbsp;%</td>
<td>91,5&nbsp;%</td>
<td>96,3&nbsp;%
</td></tr>
<tr>
<td>Sachsen</td>
<td>33,5&nbsp;%</td>
<td>46,4&nbsp;%</td>
<td>92,7&nbsp;%</td>
<td>96,0&nbsp;%
</td></tr>
<tr>
<td>Sachsen-Anhalt</td>
<td>50,2&nbsp;%</td>
<td>57,5&nbsp;%</td>
<td>91,3&nbsp;%</td>
<td>95,6&nbsp;%
</td></tr>
<tr>
<td>Thüringen</td>
<td>37,9&nbsp;%</td>
<td>49,8&nbsp;%</td>
<td>94,9&nbsp;%</td>
<td>96,9&nbsp;%
</td></tr>
<tr style="background:#CCCCCC;" class="sortbottom">
<td>Deutschland gesamt</td>
<td>13,6&nbsp;%</td>
<td>27,6&nbsp;%</td>
<td>86,9&nbsp;%</td>
<td>93,4&nbsp;%
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Gebühren_für_Eltern"><span id="Geb.C3.BChren_f.C3.BCr_Eltern"></span>Gebühren für Eltern</h4></div>
<p>Die Höhe der Kindergartengebühr wird von den einzelnen Kommunen in Deutschland festgelegt und variiert in Deutschland erheblich.
In einigen Kommunen sowie in einigen Bundesländern herrscht für gewisse Altersgruppen Steuerfinanzierung.<sup id="cite_ref-49" class="reference"><a href="#cite_note-49"><span class="cite-bracket">[</span>49<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-50" class="reference"><a href="#cite_note-50"><span class="cite-bracket">[</span>50<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-51" class="reference"><a href="#cite_note-51"><span class="cite-bracket">[</span>51<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Üblicherweise wird bei den Kosten nach Anzahl und Alter der Kinder, Haushaltsgröße, Dauer der Betreuungszeit und Einkommen der Eltern differenziert.
</p><p>Laut einer Studie betrugen im Kindergartenjahr 2009/2010 in 100 untersuchten Kommunen die Kosten für die Betreuung eines vierjährigen Kindes im zweiten Kindergartenjahr für die tägliche Mindestbesuchszeit (mindestens 4 Stunden) für ein Jahr zwischen 0&nbsp;€ und 1.752&nbsp;€ (für eine Modellfamilie mit 45.000&nbsp;€ Bruttojahreseinkommen) bzw. 2.520 € (für eine Modellfamilie mit 80.000&nbsp;€ Bruttojahreseinkommen). Die Kosten für die gleichzeitige Betreuung eines dreieinhalbjährigen Kindes im ersten Kindergartenjahr und eines fünfeinhalbjährigen Kindes betrugen zusammen bis zu 2.672&nbsp;€ (bei 45.000 € Einkommen) bzw. 3.696&nbsp;€ (bei 80.000 € Einkommen).<sup id="cite_ref-52" class="reference"><a href="#cite_note-52"><span class="cite-bracket">[</span>52<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 85&nbsp;% der Familien mit Kindern haben ein oder zwei Kinder.<sup id="cite_ref-53" class="reference"><a href="#cite_note-53"><span class="cite-bracket">[</span>53<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Deutsche Kindergärten im Ausland werden hingegen als private Einrichtungen betrieben und somit tragen die Eltern die Betreuungskosten per Gebühr. Eine Umfrage unter deutschen Kindergärten im europäischen Ausland ergab, dass dort ein Kindergartenplatz jährlich im Schnitt rund 5.290 Euro kostet.<sup id="cite_ref-54" class="reference"><a href="#cite_note-54"><span class="cite-bracket">[</span>54<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Kosten">Kosten</h4></div>
<p>Die Gesamtkosten eines Kindergarten/Krippen/Hort-Platzes setzen sich zusammen aus den erforderlichen Personalkosten, Sachkosten und Betriebskosten. Eine Gemeinde in Sachsen bezifferte diese Kosten für 2009 für eine 6-Stunden-Betreuung auf monatlich 1020 € für einen Krippenplatz, 471 € für einen Kindergartenplatz, 413 € für einen Hort-Platz.<sup id="cite_ref-osslingen_55-0" class="reference"><a href="#cite_note-osslingen-55"><span class="cite-bracket">[</span>55<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Laut Statistischem Bundesamt beliefen sich die Pro-Kopf-Ausgaben für ein Kind in der Altersklasse ab drei Jahren bis zum Schuleintritt in einer Einrichtung in öffentlicher Trägerschaft auf 6100 Euro (2009) und 5900 Euro in einer Kindertageseinrichtung in freier Trägerschaft.<sup id="cite_ref-56" class="reference"><a href="#cite_note-56"><span class="cite-bracket">[</span>56<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Eine Studie zum <a href="Kosten-Nutzen-Analyse" title="Kosten-Nutzen-Analyse">Kosten-Nutzen-Verhältnis</a> des <a href="Institut_der_deutschen_Wirtschaft" title="Institut der deutschen Wirtschaft">Instituts der deutschen Wirtschaft</a> in Köln von 2006, erstellt im Auftrag der <a href="Initiative_Neue_Soziale_Marktwirtschaft" title="Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft">Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft</a>, kam zum Schluss, dass eine flächendeckende Bereitstellung steuerfinanzierter Halbtagsplätze in ganz Deutschland zwar anfänglich rund 3,6 Milliarden Euro zusätzlich kosten würde, diese Ausgabe jedoch bald durch eine bessere <a href="Fr%C3%BChkindliche_Bildung" title="Frühkindliche Bildung">frühkindliche Bildung</a>, besonders für Kinder aus sogenannten bildungsfernen Schichten, mehr als kompensiert würde.<sup id="cite_ref-57" class="reference"><a href="#cite_note-57"><span class="cite-bracket">[</span>57<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Kindergartenplätze sind in Deutschland oft kostenlos. Eltern, die <a href="Kinderzuschlag" title="Kinderzuschlag">Kinderzuschlag</a>, Leistungen nach dem <a href="SGB_II" class="mw-redirect" title="SGB II">SGB II</a> oder <a href="Wohngeld" title="Wohngeld">Wohngeld</a> beziehen, müssen generell keine Kita-Gebühren mehr zahlen.<sup id="cite_ref-58" class="reference"><a href="#cite_note-58"><span class="cite-bracket">[</span>58<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es besteht keine Pflicht für Eltern, Kindern den Besuch eines Kindergartens oder einer vergleichbaren Einrichtung zu ermöglichen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Anmeldung">Anmeldung</h4></div>
<p>Fragen nach der Durchführung der letzten fälligen, altersentsprechenden <a href="Kindervorsorgeuntersuchung" title="Kindervorsorgeuntersuchung">Kindervorsorgeuntersuchung</a> sind aufgrund der Länderbestimmungen zulässig, doch muss das Untersuchungsheft selbst nicht vorgelegt werden.<sup id="cite_ref-59" class="reference"><a href="#cite_note-59"><span class="cite-bracket">[</span>59<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ebenso werden die Erziehungsberechtigten aufgrund des <a href="Infektionsschutzgesetz" title="Infektionsschutzgesetz">Infektionsschutzgesetzes</a> (IfSG)<sup id="cite_ref-60" class="reference"><a href="#cite_note-60"><span class="cite-bracket">[</span>60<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und der Ländergesetze nach den empfohlenen Schutzimpfungen gefragt.<sup id="cite_ref-61" class="reference"><a href="#cite_note-61"><span class="cite-bracket">[</span>61<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Österreich"><span id=".C3.96sterreich"></span>Österreich</h3></div>
<p>Ab dem Herbst des Jahres 2010 wurde der Kindergarten für fünf- bis sechsjährige Kinder verpflichtend. Alle fünfjährigen Kinder müssen demnach im Ausmaß von 16 bis 20 Stunden an mindestens vier Tagen in der Woche in den Kindergarten gehen.<sup id="cite_ref-62" class="reference"><a href="#cite_note-62"><span class="cite-bracket">[</span>62<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Damit haben solche Kinder einen Rechtsanspruch auf einen Platz und Vorrang gegenüber jüngeren Kindern. Die Kosten für die Vormittagsbetreuung dieser Kinder werden von den Steuerzahlern der jeweiligen Ländern übernommen, bereits seit 2009. Da das Gesetz genau auf diese Altersgruppe formuliert ist, gilt die Kostenfreiheit des Vormittags-Kindergartens allerdings nicht für Kinder, die z.&nbsp;B. aus gesundheitlichen Gründen oder Zuzug später eingeschult werden und bei ihrem letzten Kindergartenjahr schon sechs Jahre alt sind.<sup id="cite_ref-63" class="reference"><a href="#cite_note-63"><span class="cite-bracket">[</span>63<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Für unter-fünfjährige Kinder besteht kein Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz. In der Praxis kann es in einigen Gegenden Wartezeiten ab dem Zeitpunkt der Anmeldung bis zur Aufnahme von bis zu einem Jahr geben. Da aber die Geburtenrate rückläufig ist, sind zumindest in den Ballungsräumen eher Plätze frei. Die Kindergärten sind Angelegenheit der <a href="Land_(%C3%96sterreich)" title="Land (Österreich)">Bundesländer</a>. Dementsprechend sind auch Kostenbeiträge durch die Eltern unterschiedlich. In einigen Bundesländern ist nur für das Essen zu bezahlen, in anderen sind die Kosten sozial gestaffelt.
</p><p>Oft decken private Kindergärten, die jedoch teurer sind, Randzeiten ab, die von öffentlichen Einrichtungen mangels größeren Bedarfs nicht abgedeckt werden.
</p><p>Ein <i>Übungskindergarten</i> ist an eine Ausbildungsanstalt für Kindergartenpädagogen angegliedert und dient für diese als Ausbildungsstätte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schweiz">Schweiz</h3></div>
<p>In der Schweiz besteht in den meisten Kantonen ein Rechtsanspruch auf einen Kindergartenbesuch von einem oder zwei Jahren. Ein Gesetzesentwurf der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) vom 16.&nbsp;Februar 2006 sieht außerdem vor, dass Kinder ab dem vollendeten vierten Lebensjahr obligatorisch in einen Kindergarten oder eine sogenannte Eingangsstufe eintreten. In bestimmten Kantonen wie zum Beispiel <a href="Basel-Stadt" class="mw-redirect" title="Basel-Stadt">Basel-Stadt</a> besteht die Kindergartenpflicht bereits. Gegenwärtig gehen in den meisten <a href="Kanton_(Schweiz)" title="Kanton (Schweiz)">Kantonen</a> der <a href="Schweiz" title="Schweiz">Schweiz</a> die Kinder im fünften und sechsten Lebensjahr in den Kindergarten, also vor der Einschulung. Typisch ist ein Pensum von ca. 60&nbsp;% oder sechs Halbtagen. Verwaltungstechnisch sind die Kindergärten in den meisten Kantonen schulnah positioniert. Allerdings sind zurzeit erhebliche Veränderungen im Gange. Im Zusammenhang mit den sich verändernden Gesellschafts- und Familienstrukturen werden in vielen Gemeinden <a href="Kernzeit" class="mw-redirect" title="Kernzeit">Blockzeiten</a> eingeführt, und die Zahl der sogenannten Tageskindergärten, in denen die Kinder über Mittag zum Essen bleiben können, nimmt zu. Wo aufgrund einer Arbeitstätigkeit der Eltern dennoch Betreuungslücken entstehen, werden diese oft durch <a href="Mittagstisch" title="Mittagstisch">Mittagstische</a>, <a href="Kindertagesst%C3%A4tte" title="Kindertagesstätte">Kindertagesstätten</a>, <a href="Tageseltern" class="mw-redirect" title="Tageseltern">Tageseltern</a> oder die Großeltern abgedeckt. Diese Entwicklung bei den Kindergärten verläuft parallel zu jener bei den Schulen (Blockzeiten, <a href="Tagesschule" class="mw-redirect" title="Tagesschule">Tagesschulen</a>) und hat eine ähnliche politische Dynamik.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Internationaler_Vergleich">Internationaler Vergleich</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="China">China</h3></div>
<p>Bereits 1943 wurde in <a href="Hechuan" title="Hechuan">Hechuan</a> der erste Kindergarten nach deutschem Vorbild von der Missionarin <a href="Barbara_Janke_(P%C3%A4dagogin)" title="Barbara Janke (Pädagogin)">Barbara Janke</a> eröffnet.<sup id="cite_ref-64" class="reference"><a href="#cite_note-64"><span class="cite-bracket">[</span>64<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Inzwischen wird in China der Kindergarten gleichzeitig als Vorschule gesehen. Die Übersetzung für Kindergarten lautet dort „you er yuan“ (幼儿园). Mehr und mehr wird dort eine auf hohe Konzentration ausgerichtete Leistungsschulung betrieben.<sup id="cite_ref-:1_65-0" class="reference"><a href="#cite_note-:1-65"><span class="cite-bracket">[</span>65<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Dänemark"><span id="D.C3.A4nemark"></span>Dänemark</h3></div>
<p>In Dänemark besuchten 2004 98 Prozent der drei- bis fünfjährigen Kinder einen Kindergarten.<sup id="cite_ref-:0_66-0" class="reference"><a href="#cite_note-:0-66"><span class="cite-bracket">[</span>66<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Finnland">Finnland</h3></div>
<p>Das <a href="Bildungssystem_in_Finnland" title="Bildungssystem in Finnland">finnische Bildungswesen</a> gilt entsprechend der PISA-Studie als eines der besten weltweit. Für Kindergärten in Finnland gilt beispielsweise Folgendes: Die leitenden Erzieherinnen haben Abitur und ein Hochschulstudium. Der Kindergartenbesuch ist für Kinder ab dem ersten Lebensjahr möglich. Die Gruppengröße liegt bei etwa 14 Kindern. Fremdsprachenlernen oder naturwissenschaftliche Experimente im Kindergarten werden gefördert. 85 Prozent der drei- bis fünfjährigen Kinder besuchen einen Kindergarten (Stand: März 2021).<sup id="cite_ref-:1_65-1" class="reference"><a href="#cite_note-:1-65"><span class="cite-bracket">[</span>65<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Island">Island</h3></div>
<p>2021 besuchten 58 Prozent der Kinder unter zwei Jahren einen Kindergarten, 97 Prozent der Drei- bis Fünfjährigen.<sup id="cite_ref-:0_66-1" class="reference"><a href="#cite_note-:0-66"><span class="cite-bracket">[</span>66<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Japan">Japan</h3></div>
<p>In Japan wird unterschieden zwischen Kindergarten (<span lang="ja-Jpan" class="Jpan">幼稚園</span>, <i>yōchien</i>) und <a href="Kinderkrippe" title="Kinderkrippe">Kinderkrippe</a> (<span lang="ja-Jpan" class="Jpan">保育所</span>, <i>hoikusho</i> (rechtlicher Name) oder <span lang="ja-Jpan" class="Jpan">保育園</span>, <i>hoikuen</i> (üblicher Name)). Hoikuen nehmen Kinder ab 0 Jahren auf, wobei die meisten Einrichtungen ein Mindestalter von zwei Monaten vorsehen. Die Betreuung wird meist von Montag bis Samstag angeboten und richtet sich nach dem Schulkalender. Der Kindergarten nimmt Kinder im Alter von zwei bis fünf Jahren auf. Die Kinder werden nach Alter (zwei bis drei Jahre und vier bis fünf Jahre) in Gruppen eingeteilt. Es gibt einen festen Tagesablauf, um den Kindern die <a href="Eingew%C3%B6hnung_(Kinderbetreuung)" title="Eingewöhnung (Kinderbetreuung)">Eingewöhnung</a> zu erleichtern. Die Gruppen werden von zwei Lehrern (<span lang="ja-Jpan" class="Jpan">先生</span>, <i>sensei</i>) und eventuell einem Assistenten betreut. Die Lehrer sind durch einen Hochschulabschluss qualifiziert. Der Grad der Professionalität ist mit der Ausbildung deutscher Erzieher kaum vergleichbar. Beispielsweise gehört das Erlernen des <a href="Klavier" title="Klavier">Klavierspielens</a> zur Ausbildung. Musik und Kunst spielen im japanischen Kindergarten eine große Rolle. Meist gibt es neben dem normalen Personal einen zusätzlichen Kunstlehrer (und Sportlehrer).
</p><p>2010 gab es 13.392 Kindergärten, davon 8.236 private, mit etwa 110.000 Vollzeitlehrkräften und 1,6 Millionen Kindern.<sup id="cite_ref-67" class="reference"><a href="#cite_note-67"><span class="cite-bracket">[</span>67<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Norwegen">Norwegen</h3></div>
<p>2021 besuchten 92 Prozent der ein- bis fünfjährigen Kinder einen Kindergarten.<sup id="cite_ref-:0_66-2" class="reference"><a href="#cite_note-:0-66"><span class="cite-bracket">[</span>66<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Palästina"><span id="Pal.C3.A4stina"></span>Palästina</h3></div>
<p>Die Vorschulerziehung in den palästinensischen Autonomiegebieten steht im Schatten des <a href="Nahostkonflikt" title="Nahostkonflikt">Nahostkonfliktes</a>. Im von der islamistischen Terrororganisation <a href="Hamas" title="Hamas">Hamas</a> kontrollierten <a href="Gazastreifen" title="Gazastreifen">Gazastreifen</a> wurden Kinder im Kindergarten wiederholt in Spielsituationen gebracht, in denen sie Israelis „töteten“.<sup id="cite_ref-68" class="reference"><a href="#cite_note-68"><span class="cite-bracket">[</span>68<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-69" class="reference"><a href="#cite_note-69"><span class="cite-bracket">[</span>69<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-70" class="reference"><a href="#cite_note-70"><span class="cite-bracket">[</span>70<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schweden">Schweden</h3></div>
<p>In <a href="Schweden" title="Schweden">Schweden</a> beispielsweise sehen sich Erzieher als <a href="Lehrer" title="Lehrer">Lehrer</a>. Das Personal hat Abitur, die meisten auch ein Lehramtsstudium mit dem Schwerpunkt Kindergarten/Vorschule. Der Kindergarten setzt bereits in einem früheren Alter der Kinder ein, ab ca. einem Jahr. Anspruch auf einen kostenpflichtigen Vollzeit-Kindergartenplatz haben bis zum letzten Jahr vor Schulbeginn aber nur Kinder, deren Eltern berufstätig sind, bei zwei Eltern müssen beide berufstätig sein. Ist dies nicht der Fall, besteht nur der Anspruch auf 15 Stunden in der Woche. Die Kosten sind abhängig vom Gesamteinkommen, haben aber einen Höchstsatz von 1260 <a href="Schwedische_Krone" title="Schwedische Krone">SEK</a> pro Monat (2006). Das zweite Kind zahlt die Hälfte, das dritte ist kostenfrei. Für das Jahr vor Schulbeginn steht jedem Kind ein kostenloser Platz in der <a href="Schwedisches_Bildungssystem#Vorschule" class="mw-redirect" title="Schwedisches Bildungssystem">Vorschule</a> zu. Die pro Tag vierstündige Teilnahme ist für die Kinder freiwillig. Im Kindergarten lernen sie den Umgang mit komplexen Situationen sowie das Alphabet. Es wird gebastelt, gesungen und vorgelesen und bereits früh werden sprachliche Fähigkeiten geschult. Bewusst werden komplexe Fotos mit Menschen und kulturellen Errungenschaften statt Häschen und Strichmännchen aufgehängt.
</p><p>Wegen des hohen Anteils an Migrantenkindern nimmt die Sprachförderung in den Kindertageseinrichtungen mittlerweile einen breiten Raum ein.
</p><p>2021 besuchte die Hälfte der Kinder unter einem Jahr einen Kindergarten, 90 Prozent der Kinder unter zwei Jahre und 94 Prozent der Drei- bis Fünfjährigen.<sup id="cite_ref-:0_66-3" class="reference"><a href="#cite_note-:0-66"><span class="cite-bracket">[</span>66<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ungarn">Ungarn</h3></div>
<p>Ungarn spielte eine wichtige Rolle bei der Entstehung der Kindergärten, siehe Abschnitt „<a href="#Teréz_Gräfin_von_Brunszvik">Geschichte</a>“. Kindergartenpädagogik in Ungarn ist seit Jahrzehnten ein Hochschulstudium. In Ungarn hat jedes Kind ab dem dritten Lebensjahr Rechtsanspruch auf einen Kiga-Platz in seinem Sprengel. Individuelle Abweichungen sind möglich. Die Aufrechterhaltung der Kindergärten ist – neben privaten Trägern – Aufgabe der Gemeindeselbstverwaltungen. Der Kindergartenbesuch ab dem dritten Lebensjahr ist Pflicht. Die Kinder werden auf die Teilnahme in der Gruppe und auf das schulische Leben vorbereitet. Die pädagogische Arbeit der Kindergärten ist kostenlos. Nur das Essen und ein Teil der eventuell anfallenden Lernmittel muss bezahlt werden. Beim Ausrechnen der Gebühren wird die aktuelle soziale Situation der Familie akribisch beachtet. Viele sind befreit von der Zahlung. Der ungarische Kindergarten ist pädagogisch auf Ganztagsbetreuung eingerichtet. Die Besuchszeiten eines Kindes können dennoch völlig individuell auf die Bedürfnisse der Familie angepasst stattfinden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Vereinigte_Staaten">Vereinigte Staaten</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Kindergarten">Kindergarten</h4></div>

<p>Der erste private <i>Kindergarten</i><sup id="cite_ref-71" class="reference"><a href="#cite_note-71"><span class="cite-bracket">[</span>71<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> in den <a href="Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">Vereinigten Staaten</a> war deutschsprachig und wurde 1856 von der Fröbel-Schülerin <a href="Margarethe_Schurz" class="mw-redirect" title="Margarethe Schurz">Margarethe Schurz</a> in Watertown (Wisconsin) gegründet. Ein Denkmal erinnert noch heute daran. Sie war die Gattin von <a href="Carl_Schurz" title="Carl Schurz">Carl Schurz</a>, dem aus Deutschland geflohenen revolutionären Freiheitskämpfer von 1848. <a href="Elizabeth_Peabody" class="mw-redirect" title="Elizabeth Peabody">Elizabeth Peabody</a> ließ sich von Margarethe Schurz inspirieren und in die fröbelschen Ideen einweisen und gründete 1860 in <a href="Boston" title="Boston">Boston</a> (<a href="Massachusetts" title="Massachusetts">Massachusetts</a>) den ersten <i>englischsprachigen</i> Kindergarten. Der deutsche Auswanderer, Journalist und <a href="P%C3%A4dagoge" title="Pädagoge">Pädagoge</a> <a href="Adolph_Douai" title="Adolph Douai">Adolph Douai</a> (1819–1888) hatte ebenfalls in Boston – allerdings schon 1859 – den ersten <i>öffentlichen</i> (deutschen) Kindergarten nach den Vorstellungen des deutschen Pädagogen Friedrich Wilhelm August Fröbel (1782–1852) gegründet; weitere Kindergärten gründete <i>Douai</i> dann ab 1866 in <a href="New_York_City" title="New York City">New York City</a>. Das Konzept der Kindergärten als Teil des Schulsystems setzte <a href="William_Nicholas_Hailmann" title="William Nicholas Hailmann">William Nicholas Hailmann</a> durch.
</p>

<p>Heute sind in den USA die Kindergärten den Grundschulen (<i>Elementary Schools</i>) angegliedert, die Teil des <a href="Schulsystem_der_Vereinigten_Staaten" class="mw-redirect" title="Schulsystem der Vereinigten Staaten">amerikanischen Schulsystems</a> sind. Dieser Kindergarten ist ein einjähriges Programm – die sogenannte Klassenstufe „K“ –, in dem Grundfertigkeiten unter anderem im Lesen und Rechnen vermittelt werden. Die Teilnahme ist kostenlos und in 19 Staaten verpflichtend. Der <i>Schultag</i> der Kindergartenkinder entspricht weitgehend dem der übrigen Grundschüler (All Day, Every Day Kindergarten). Jedoch gibt es diesen All Day, Every Day Kindergarten nur in einigen Bundesstaaten. In den übrigen Staaten gehen die Kinder also nur jeden zweiten Tag (in der Regel montags, mittwochs und jeden zweiten Freitag beziehungsweise dienstags, donnerstags und den jeweils anderen Freitag) zur Schule oder die ganze Woche nur vor- bzw. nachmittags. Auf den Kindergarten folgt der Besuch der ersten Klasse. Die Klassen werden dafür neu zusammengesetzt und erhalten neue Lehrerinnen oder Lehrer. Als Datum der <i>Einschulung</i> wird in den meisten amerikanischen Familien nicht der Beginn der ersten Klasse, sondern der Eintritt des Kindes in den Kindergarten gefeiert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Child_Day_Care">Child Day Care</h4></div>
<p>Vom Kindergarten als Teil des staatlichen Bildungssystems sind die anderen Frühförderungs- und Betreuungsprogramme zu unterscheiden, die es in den USA in großer Zahl und Vielfalt gibt. Den deutschen Kindertagesstätten entsprechen am ehesten die <i>Day Care Centers</i> und <i>Nursery Schools</i>, die sich gleichermaßen als Schulen wie als Ganztagsbetreuung für Kinder berufstätiger Eltern verstehen. Der <a href="Mutterschutz" title="Mutterschutz">Mutterschutz</a> in den USA endet zwölf Wochen nach der Geburt und da eine darüber hinaus reichende Erziehungszeit weder von den Arbeitgebern noch vom Staat unterstützt wird, fördern und betreuen <i>Day Care Centers</i> Kinder von drei Monaten bis zu fünf Jahren.
</p><p><i>Day Care Centers</i> erhalten keine staatlichen Fördermittel, werden häufig jedoch von lokalen Arbeitgebern bezuschusst. Daneben werden je nach Geschäftstüchtigkeit der Leitung zum Teil erhebliche private Zuschüsse eingeworben (<i>fundraising</i>). Der Besuch eines <i>Day Care Centers</i> ist kostenpflichtig und um ein Vielfaches teurer als bei deutschen Kindergärten. Eltern mit geringem Einkommen können oft jedoch Förderung, d.&nbsp;h. einen ermäßigten Tarif, beantragen. Die Betreuungszeiten sind flexibel und ermöglichen den Eltern normale Arbeitszeiten. Die Kinder sind in Gruppen von Gleichaltrigen zusammengefasst, wobei die Gruppen mit zunehmendem Alter der Kinder immer größer werden, jedoch kaum die Größe von Grundschulklassen erreichen. In teureren Day Care Centers werden nicht nur Erzieher (<i>teachers</i>) und angelernte Betreuer beschäftigt, sondern es kommen auch freie Mitarbeiter ins Haus, um Unterricht in Spezialfächern wie Fremdsprachen, Musik, Tanz oder Yoga zu erteilen.
</p><p>Qualität und Ausstattung variieren stark. Für die Qualitätssicherung sorgt einerseits die Lobby der (zahlenden) Eltern und andererseits Institutionen wie z.&nbsp;B. die <i>National Association for the Education of Young Children</i>, die viel beachtete Akkreditierungen aussprechen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Frühförderungsprogramme"><span id="Fr.C3.BChf.C3.B6rderungsprogramme"></span>Frühförderungsprogramme</h4></div>
<p>Unter den Förderungsangeboten sind vor allem die von privater Hand, beispielsweise Kirchen oder <a href="Christlicher_Verein_Junger_Menschen" title="Christlicher Verein Junger Menschen">YMCA</a>, getragenen <i>Preschools</i> und das staatliche Programm <a href="Head_Start" title="Head Start">Head Start</a> zu nennen. Als Teilzeitprogramm bilden die <i>Preschools</i> die Entsprechung der Halbtagsbetreuung in Kindergärten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Vereinigtes_Königreich"><span id="Vereinigtes_K.C3.B6nigreich"></span>Vereinigtes Königreich</h3></div>
<p>Das erste Schuljahr wird in England und Wales „Rezeption“ oder auch das „Jahr Null“ genannt. Kindertagesstätten, welche nicht im Schulsystem integriert sind, werden „Nursery School“ genannt. Die Bezeichnung Nursery School wird auch öfter durch die Bezeichnung Kindergarten ersetzt, jedoch nur für Werbungszwecke. In Schottland ist der Ausdruck Kindergarten im Allgemeinen nicht die Bezeichnung für Nursery School. Das erste Bildungsjahr wird in Schottland als „<a href="Schulsystem_im_Vereinigten_K%C3%B6nigreich#Primary_Schools" title="Schulsystem im Vereinigten Königreich">Primary&nbsp;1</a>“ bezeichnet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Familienzentrum" title="Familienzentrum">Familienzentrum</a></li>
<li><a href="Fr%C3%BChp%C3%A4dagogik" title="Frühpädagogik">Frühpädagogik</a></li>
<li><a href="Kinderladen" title="Kinderladen">Kinderladen</a></li>
<li><a href="Offene_Arbeit_(Kindergarten)" title="Offene Arbeit (Kindergarten)">Offene Arbeit (Kindergarten)</a></li>
<li><a href="Situationsansatz" title="Situationsansatz">Situationsansatz</a></li>
<li><a href="Spielgruppe" title="Spielgruppe">Spielgruppe</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Wilma Aden-Grossmann: <i>Der Kindergarten. Geschichte – Entwicklung – Konzepte</i>. Beltz Verlag, Weinheim, Basel 2011, ISBN 978-3-407-62771-1.</li>
<li><a href="Manfred_Berger_(P%C3%A4dagoge)" title="Manfred Berger (Pädagoge)">Manfred Berger</a>: <i>150 Jahre Kindergarten. Ein Brief an Friedrich Fröbel</i>. Frankfurt am Main 1990, ISBN 3-925798-47-1.</li>
<li>Manfred Berger: <i>Die Geschichte des Kindergartens – Etappen der öffentlichen Kleinkindererziehung von den Anfängen bis zur Gegenwart</i> (Drei Teile). In: Irmgard M. Burtscher (Hrsg.): <i>Handbuch für Erzieherinnen in Krippe, Kindergarten, Kita und Hort.</i> München 2015.</li>
<li>Manfred Berger: <i>Geschichte des Kindergartens. Von den ersten vorschulischen Einrichtungen des 18. Jahrhunderts bis zur Kindertagesstätte im 21. Jahrhundert</i>. Frankfurt am Main 2016.</li>
<li><a href="Wassilios_E._Fthenakis" title="Wassilios E. Fthenakis">Wassilios E. Fthenakis</a>; Martin R. Textor: <i>Pädagogische Ansätze im Kindergarten.</i> Beltz Verlag, Weinheim/Basel 2000.</li>
<li>Franz Michael Konrad: <i>Der Kindergarten. Seine Geschichte von den Anfängen bis in die Gegenwart</i>. Lambertus Verlag, Freiburg 2004, ISBN 3-7841-1532-2.</li>
<li><a href="Natascha_Meuser" title="Natascha Meuser">Natascha Meuser</a> (Hg.): <i>Krippen, Kitas und Kindergärten. Handbuch und Planungshilfe.</i> <a href="DOM_publishers" title="DOM publishers">DOM publishers</a>, Berlin 2020, ISBN 978-3-86922-707-8.</li>
<li>Ministerium für Volksbildung (Hrsg.): <i>Programme für die Bildungs- und Erziehungsarbeit im Kindergarten</i>. Berlin 1986.</li>
<li>Catherine Walter; Karin Fasseing: <i>Kindergarten – Grundlagen aktueller Kindergartendidaktik</i>. ProKiga-Lehrmittelverlag, Winterthur/Schweiz 2002, ISBN 3-907578-60-0.</li>
<li>Roberta Wollons, Roberta Lyn Wollons (Hrsg.): <i>Kindergartens and Cultures: The Global Diffusion of an Idea</i>. Yale University Press, 2000, ISBN 0-300-07788-2.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Kindergarten?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Kindergarten</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size skin-invert-image" typeof="mw:File"><span title="Wikiquote"></span></span></div><b><a href="https://de.wikiquote.org/wiki/Kindergarten" class="extiw external" title="q:Kindergarten">Wikiquote: Kindergarten</a></b>&nbsp;– Zitate </div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Kindergarten" class="extiw external" title="wikt:Kindergarten">Wiktionary: Kindergarten</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=4030581-8">Literatur über Kindergarten</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=1658">Deutscher Bildungsserver: Elementarbildung – Bildung und Erziehung in Kindertagesbetreuung</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.fachportal-paedagogik.de/metasuche/fpp_list.html?feldname1=Freitext&amp;feldinhalt1=kindergarten&amp;senden=Suchen&amp;bool1=and&amp;feldname1=Freitext&amp;mtz=20&amp;ckd=yes&amp;art=einfach&amp;searchall=1&amp;alleTermine=n&amp;ur_wert_met=kindergarten">Fachportal Pädagogik: Metasuche „Kindergarten“ in Pädagogik-Datenbanken</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dji.de/cgi-bin/projekte/output.php?projekt=371">DJI-Zahlenspiegel über das Angebot in Deutschland</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.kita.de/">Deutschlandweites Verzeichnis für Krippen, Kindergärten, Horte und deren Träger</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://deutscherkindergarten.org/">Verzeichnis Deutscher Kindergärten im Ausland (VDKA)</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.schulenschweiz.ch/type/kindergarten/">Liste der Kindergärten in der Schweiz</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/37/Seite.370130.html"><i>Kindergärten</i></a> (Hilfeseite der österreichischen Regierung zum Thema Kindergärten), abgerufen am 21. April 2015</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.nifbe.de/component/themensammlung?view=item&amp;id=927:der-kindergarten-im-fluechtlings-vertriebenenlager&amp;catid=37">Der Kindergarten im Flüchtlings- und Vertriebenenlager</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.socialnet.de/lexikon/Geschichte-des-Kindergartens">Geschichte des Kindergartens</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise_und_Anmerkungen">Einzelnachweise und Anmerkungen</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Soziales/Kindertagesbetreuung/_inhalt.html"><i>Kindertagesbetreuung in Deutschland.</i></a> In: <i>Statistisches Bundesamt.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 22.&nbsp;Februar 2021</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AKindergarten&amp;rft.title=Kindertagesbetreuung+in+Deutschland&amp;rft.description=Kindertagesbetreuung+in+Deutschland&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.destatis.de%2FDE%2FThemen%2FGesellschaft-Umwelt%2FSoziales%2FKindertagesbetreuung%2F_inhalt.html">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-bmbwf-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-bmbwf_2-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bmbwf.gv.at/Themen/ep/berufsfeld_ez_sp.html"><i>Berufsfeld Elementarpädagogik und Sozialpädagogik.</i></a> In: <i><a href="BMBWF" class="mw-redirect" title="BMBWF">BMBWF</a>.</i> 2.&nbsp;Februar 2021,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 22.&nbsp;Februar 2021</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AKindergarten&amp;rft.title=Berufsfeld+Elementarp%C3%A4dagogik+und+Sozialp%C3%A4dagogik&amp;rft.description=Berufsfeld+Elementarp%C3%A4dagogik+und+Sozialp%C3%A4dagogik&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.bmbwf.gv.at%2FThemen%2Fep%2Fberufsfeld_ez_sp.html&amp;rft.date=2021-02-02">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Soziales/Kindertagesbetreuung/Tabellen/kindertageseinrichtungen-traeger-2018.html"><i>Tageseinrichtungen für Kinder nach Art und Trägern.</i></a> In: <i>Statistisches Bundesamt.</i> 30.&nbsp;September 2020,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 22.&nbsp;Februar 2021</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AKindergarten&amp;rft.title=Tageseinrichtungen+f%C3%BCr+Kinder+nach+Art+und+Tr%C3%A4gern&amp;rft.description=Tageseinrichtungen+f%C3%BCr+Kinder+nach+Art+und+Tr%C3%A4gern&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.destatis.de%2FDE%2FThemen%2FGesellschaft-Umwelt%2FSoziales%2FKindertagesbetreuung%2FTabellen%2Fkindertageseinrichtungen-traeger-2018.html&amp;rft.date=2020-09-30">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://knowunity.de/knows/geschsozpol-bildung-frauen-und-kinderarbeit-industrialisierung-fa0b115b-6fd0-4623-9abc-fdf55787c51d"><i>Frauenarbeit und Kinderarbeit in der Industrialisierung: Ein Überblick (Geschichte) als PDF.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 10.&nbsp;Dezember 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AKindergarten&amp;rft.title=Frauenarbeit+und+Kinderarbeit+in+der+Industrialisierung%3A+Ein+%C3%9Cberblick+%28Geschichte%29+als+PDF&amp;rft.description=Frauenarbeit+und+Kinderarbeit+in+der+Industrialisierung%3A+Ein+%C3%9Cberblick+%28Geschichte%29+als+PDF&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fknowunity.de%2Fknows%2Fgeschsozpol-bildung-frauen-und-kinderarbeit-industrialisierung-fa0b115b-6fd0-4623-9abc-fdf55787c51d&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Christian Lange: <i>Öffentliche Kleinkindererziehung in Bayern. Die Rolle des Staates bei der Definition einer Lebensphase im 19. Jahrhundert</i>. Vittorio Klostermann 2013, ISBN 978-3-465-04190-0, S. 144 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Zur Herkunft der Wortfindung <i>Kindergarten</i> siehe Erning/Gebel 2001, S. 23–51 u. insbesondere Hohenfels 2006.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><i><a href="Der_oberschlesische_Wanderer" title="Der oberschlesische Wanderer">Der oberschlesische Wanderer</a></i> 116, (1943), Nr. 119, vom 1.&nbsp;Mai 1943, S. 4 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://sbc.org.pl/Content/281055/iv4434-1943-119-0001.pdf">sbc.org.pl</a>); Peter Hammerschmidt: <i>Die Wohlfahrtsverbände im NS-Staat. Die NSV und die konfessionellen Verbände Caritas und Innere Mission im Gefüge der Wohlfahrtspflege des Nationalsozialismus</i>. (diss. Marburg 1997). Leske und Budrich, Opladen 1999, S. 290, 292, 361, 395, 490 u.ö.</span>
</li>
<li id="cite_note-kindergartenpaedagogik.de-8"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-kindergartenpaedagogik.de_8-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-kindergartenpaedagogik.de_8-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.kindergartenpaedagogik.de/166.html">kindergartenpaedagogik.de.</a></span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Artikel <a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=nwlUAAAAYAAJ&amp;pg=PA537&amp;dq=Wigand+Kleinkinderschulen&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ei=-nKxVKP7J4O3OMmNgZgJ&amp;ved=0CCIQ6AEwAA#v=onepage&amp;q=Wigand%20Kleinkinderschulen&amp;f=false"><i>Kleinkinderschulen</i>.</a> In: <i>Wigand’s Conversations-Lexikon für alle Stände</i>, Band 7. Verlag von <a href="Otto_Wigand" title="Otto Wigand">Otto Wigand</a>, Leipzig, 1848, S. 536–537, hier S. 537.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">vgl. <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20130904234012/http://www.kindergartenpaedagogik.de/414.html">—</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 4. September 2013 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Bayerisches Staatsministerium o. J, S. 8.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.lwl.org/LWL/portal">Portal zur westfälischen Geschichte</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Gunda Krudener-Ackermann: <i>Geschichte im Alltag: Der Kindergarten. Ein Ort für die Kleinen.</i> In: <i><a href="G/Geschichte" title="G/Geschichte">G/Geschichte</a></i>, Heft 4/2023, S. 72–73, hier S. 72.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20110417204323/http://www.bautz.de/bbkl/r/reinthaler_k_c_w.shtml">Biographisch-Bibliographisches Lexikon: Band XXIX (2008) Spalten 1164–1168 Autor: Michael Ludscheidt</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 17. April 2011 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Heidrun Lehmann: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.tlz.de/leben/land-und-leute/article217473741/Jubilaeum-der-Warte-und-Pflegeanstalt-fuer-kleine-Kinder.html"><i>Jubiläum der Warte- und Pflegeanstalt für kleine Kinder</i></a>. In: <i>TLZ</i>, 6. August 2010.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Berger 2016, S. 185 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Nils Widmer: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.lexikon-riehen.ch/sonstiges/kindergarten/">Kindergärten</a>. In: Gemeinde Lexikon Riehen</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.domradio.de/artikel/vor-175-jahren-gruendete-friedrich-froebel-den-ersten-kindergarten"><i>Vor 175 Jahren gründete Friedrich Fröbel den ersten Kindergarten. Wachsen wie ein Samenkorn.</i></a> In: <i>domradio.de.</i> 28.&nbsp;Juni 2025,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 8.&nbsp;August 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AKindergarten&amp;rft.title=Vor+175+Jahren+gr%C3%BCndete+Friedrich+Fr%C3%B6bel+den+ersten+Kindergarten.+Wachsen+wie+ein+Samenkorn&amp;rft.description=Vor+175+Jahren+gr%C3%BCndete+Friedrich+Fr%C3%B6bel+den+ersten+Kindergarten.+Wachsen+wie+ein+Samenkorn&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.domradio.de%2Fartikel%2Fvor-175-jahren-gruendete-friedrich-froebel-den-ersten-kindergarten&amp;rft.date=2025-06-28">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">vgl. Berger 2015, S. 15 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">vgl. Lange 2013, S. 186 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">vgl. Lange 2013, S. 305.</span>
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<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">vgl. Berger 1995.</span>
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<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text">Achim Konejung: <i>Das Rheinland und der Erste Weltkrieg</i>, 2014, ISBN 978-3-939722-90-8, S. 110: Kriegskindergarten des <i>Vaterländischer Frauenverein|Vaterländischen Frauenvereins für den Landkreis Bonn</i>.</span>
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<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text">vgl. Berger 1986.</span>
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<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text">vgl. Berger 2015.</span>
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<li id="cite_note-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-30">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://cuvillier.de/de/shop/publications/7951-der-kindergarten-im-nationalsozialismus">Cuvillier</a>.</span>
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<li id="cite_note-34"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-34">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://nifbe.de/component/themensammlung/item/37-themensammlung/grundlagen-a-grundfragen/bild-vom-kind-und-fachwissenschaftliche-perspektiven/paedagogik/498-zur-geschichte-des-kindergarten-in-der-sbz-und-der-ddr-">Auf der Webseite <i>nifbe.de</i>.</a></span>
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<li id="cite_note-38"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-38">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20131029191506/http://www.bildungsserver.de/Nationale-Qualitaetsinitiative-im-System-der-Tageseinrichtungen-fuer-Kinder-3768.html">bildungsserver.de</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 29. Oktober 2013 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
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<li id="cite_note-45"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-45">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.kneippbund.de/guetesiegel-zertifizierung/kindertageseinrichtungen/"><i>Durch den Kneipp-Bund zertifizierte Kindertageseinrichtungen und Kitas</i> |</a> beim Kneipp-Bund, abgerufen am 16. November 2017.</span>
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<li id="cite_note-46"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-46">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_8/index.html">Text des Achten Buches Sozialgesetzbuch</a></span>.</span>
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<li id="cite_note-48"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-48">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressekonferenzen/2012/kindertagesbetreuung/begleitmaterial_PDF.pdf?__blob=publicationFile"><i>Kindertagesbetreuung in Deutschland 2012</i></a> vom Statistischen Bundesamt.</span>
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<li id="cite_note-49"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-49">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.berlin.de/sen/familie/kindertagesbetreuung/kostenbeteiligung/">Berlin.de: Kostenbeteiligung.</a></span>
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<li id="cite_note-50"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-50">↑</a></span> <span class="reference-text"><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://deadurl.invalid/http://www.saarbruecker-zeitung.de/aufmacher/Saarbruecken-Saarland-kindergarten-3-drittes-Jahr-beitrag-beitraege-beitragsfrei-kostenpflichtig-Jamaika;art27856,3719585">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.saarbruecker-zeitung.de/aufmacher/Saarbruecken-Saarland-kindergarten-3-drittes-Jahr-beitrag-beitraege-beitragsfrei-kostenpflichtig-Jamaika;art27856,3719585">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Toter Link/www.saarbruecker-zeitung.de</span> <small>(Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2018. <a rel="nofollow" class="external text" href="http://timetravel.mementoweb.org/list/2010/http://www.saarbruecker-zeitung.de/aufmacher/Saarbruecken-Saarland-kindergarten-3-drittes-Jahr-beitrag-beitraege-beitragsfrei-kostenpflichtig-Jamaika;art27856,3719585">Suche in Webarchiven</a>)</small></span>
</li>
<li id="cite_note-51"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-51">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20100819072953/http://www.mbwjk.rlp.de/aktuelles/pressearchiv/einzelansicht/archive/2010/july/article/kindergarten-beitragsfrei-ab-18-schon-ab-zwei-2/">mbwjk.rlp.de</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 19. August 2010 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
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<li id="cite_note-52"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-52">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.insm-kindergartenmonitor.de/">insm-kindergartenmonitor.</a></span>
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<li id="cite_note-53"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-53">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Bevoelkerung/HaushalteFamilien/HaushalteFamilien.html"><i>Familien mit minderjährigen Kindern 2012</i></a> vom Statistischen Bundesamt, 2013.</span>
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<li id="cite_note-54"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-54">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://deutscherkindergarten.org/175-jahre-deutscher-kindergarten/"><i>Verzeichnis Deutscher Kindergärten im Ausland</i> (VDKA)</a>, Auslandskindergartenspiegel 2014/15.</span>
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<li id="cite_note-osslingen-55"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-osslingen_55-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Bekanntmachung nach § 14 Abs. 2 SächsKitaG der Gemeinde Oßling 2009.</span>
</li>
<li id="cite_note-56"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-56">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/BildungForschungKultur/BildungKulturFinanzen/FinanzenKitaTraegerschaft5217111109004.pdf?__blob=publicationFile"><i>Finanzen der Kindertageseinrichtungen in freier Trägerschaft</i></a> vom Statistischen Bundesamt, abgerufen am 10. Oktober 2012 (PDF).</span>
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<li id="cite_note-57"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-57">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20140201172942/http://www.insm.de/insm/dms/insm/text/publikationen/dossiers/bildung/kindergarten-co/konzept-finanzierung-kostenloser-kindergarten/Konzept%20Finanzierung%20Kostenloser%20Kindergarten.pdf"><i>Studie: Nutzen und Kosten eines kostenlosen Kindergartens für alle Kinder zwischen 3 und 6.</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 1. Februar 2014 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) Institut der deutschen Wirtschaft Köln, erstellt im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, November 2006 (PDF).</span>
</li>
<li id="cite_note-58"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-58">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Andrea Völkerling: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bildungsserver.de/elementarbildung/kita-gebuehren-und-beitragsfreiheit-5674-de.html"><i>Kita-Gebühren: Wo sind Kitas beitragsfrei?</i></a> In: <i>bildungsserver.de.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 4.&nbsp;April 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AKindergarten&amp;rft.title=Kita-Geb%C3%BChren%3A+Wo+sind+Kitas+beitragsfrei%3F&amp;rft.description=Kita-Geb%C3%BChren%3A+Wo+sind+Kitas+beitragsfrei%3F&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.bildungsserver.de%2Felementarbildung%2Fkita-gebuehren-und-beitragsfreiheit-5674-de.html&amp;rft.creator=Andrea+V%C3%B6lkerling&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-59"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-59">↑</a></span> <span class="reference-text">Art. 9b Abs. 2 BayKiBiG: „Bei der Anmeldung zum Besuch einer Kindertageseinrichtung oder bei Aufnahme eines Kindes in die Tagespflege haben die Eltern eine Bestätigung der Teilnahme des Kindes an der letzten fälligen altersentsprechenden Früherkennungsuntersuchung vorzulegen. Die Nichtvorlage einer Bestätigung ist für die Förderung nach diesem Gesetz unschädlich. Der Träger ist verpflichtet, schriftlich festzuhalten, ob vonseiten der Eltern ein derartiger Nachweis vorgelegt wurde.“</span>
</li>
<li id="cite_note-60"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-60">↑</a></span> <span class="reference-text">§ 34 Abs. 10a IfSG: „Bei der Erstaufnahme in eine Kindertageseinrichtung haben die Personensorgeberechtigten gegenüber dieser einen schriftlichen Nachweis darüber zu erbringen, dass zeitnah vor der Aufnahme eine ärztliche Beratung in Bezug auf einen vollständigen, altersgemäßen, nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission ausreichenden Impfschutz des Kindes erfolgt ist.“</span>
</li>
<li id="cite_note-61"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-61">↑</a></span> <span class="reference-text">§ 7 Abs. 1 SächsKitaG: „Sie haben dem Träger ferner nachzuweisen, dass das Kind seinem Alter und Gesundheitszustand entsprechend alle öffentlich empfohlenen Schutzimpfungen erhalten hat, oder zu erklären, dass sie ihre Zustimmung zu bestimmten Schutzimpfungen nicht erteilen.“</span>
</li>
<li id="cite_note-62"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-62">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://derstandard.at/1360681642874/Verpflichtendes-Kindergartenjahr-wird-verlaengert">Verpflichtendes Kindergartenjahr wird verlängert</a>, der Standard am 15. Februar 2013.</span>
</li>
<li id="cite_note-63"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-63">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://web.archive.org/web/20140430090035/http://www.kleinezeitung.at/steiermark/weiz/3053939/gratis-kindergartenjahr-nicht-fuer-kranke-kinder.story"><i><i>Gratis-Kindergartenjahr nicht für kranke Kinder</i>.</i></a> <a href="Kleine_Zeitung" title="Kleine Zeitung">Kleine Zeitung</a>, 29.&nbsp;Juni 2012, archiviert vom <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=https%3A%2F%2Fwww.kleinezeitung.at%2Fsteiermark%2Fweiz%2F3053939%2Fgratis-kindergartenjahr-nicht-fuer-kranke-kinder.story">Original</a></span> am <span style="white-space:nowrap;">30.&nbsp;April 2014</span><span style="display:none">;</span><span class="Abrufdatum" style="display:none"> abgerufen am 25.&nbsp;Juni 2020</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AKindergarten&amp;rft.title=%27%27Gratis-Kindergartenjahr+nicht+f%C3%BCr+kranke+Kinder%27%27&amp;rft.description=%27%27Gratis-Kindergartenjahr+nicht+f%C3%BCr+kranke+Kinder%27%27&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20140430090035%2Fhttp%3A%2F%2Fwww.kleinezeitung.at%2Fsteiermark%2Fweiz%2F3053939%2Fgratis-kindergartenjahr-nicht-fuer-kranke-kinder.story&amp;rft.publisher=%5B%5BKleine+Zeitung%5D%5D&amp;rft.date=2012-06-29&amp;rft.source=https://www.kleinezeitung.at/steiermark/weiz/3053939/gratis-kindergartenjahr-nicht-fuer-kranke-kinder.story">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-64"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-64">↑</a></span> <span class="reference-text">Christiane Wenn, <i>"Den Sprung wagen": die Missionarin Barbara Janke (1910-2008)</i>, in: Auf dem Weg - Gerechtigkeit und Ökumene. Materialien für den Sonntag Judika 2022, Hamburg 2022, S. 68.</span>
</li>
<li id="cite_note-:1-65"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:1_65-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:1_65-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.zeit.de/2006/04/B-Chinaschule"><i>Chinaschule</i></a>. In: »Zeit«, April 2006.</span>
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<li id="cite_note-:0-66"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:0_66-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_66-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_66-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_66-3">d</a></sup></span> <span class="reference-text">N. N.: <cite style="font-style:italic">Gleichstellung in den Nordischen Ländern (Faltblatt)</cite>. Hrsg.: Nordische Botschaften. Berlin März 2021.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Kindergarten&amp;rft.au=N.+N.&amp;rft.btitle=Gleichstellung+in+den+Nordischen+L%C3%A4ndern+%28Faltblatt%29&amp;rft.date=2021-03&amp;rft.genre=book&amp;rft.place=Berlin" style="display:none">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-67"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-67">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Japan Statistical Yearbook 2012</i>, Tabelle 22-1 <i>Schools by Founder</i>, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20111220222700/http://www.stat.go.jp/data/nenkan/zuhyou/y2201000.xls">Online</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 20. Dezember 2011 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) (<a href="Microsoft_Excel" title="Microsoft Excel">MS Excel</a>; 29&nbsp;kB).</span>
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<li id="cite_note-68"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-68">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20180619011150/https://www.focus.de/politik/ausland/theaterstueck-im-gaza-streifen-verstoerende-szenen-aus-kindergarten-6-jaehrige-palaestinenser-spielen-krieg-gegen-israel_id_9025252.html"><i>Verstörende Szenen aus Kindergarten: Palästinenser spielen Krieg gegen Israel</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=https%3A%2F%2Fwww.focus.de%2Fpolitik%2Fausland%2Ftheaterstueck-im-gaza-streifen-verstoerende-szenen-aus-kindergarten-6-jaehrige-palaestinenser-spielen-krieg-gegen-israel_id_9025252.html">Originals</a></span> vom 19. Juni 2018 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span>&nbsp;<b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/https://www.focus.de/politik/ausland/theaterstueck-im-gaza-streifen-verstoerende-szenen-aus-kindergarten-6-jaehrige-palaestinenser-spielen-krieg-gegen-israel_id_9025252.html">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.focus.de/politik/ausland/theaterstueck-im-gaza-streifen-verstoerende-szenen-aus-kindergarten-6-jaehrige-palaestinenser-spielen-krieg-gegen-israel_id_9025252.html">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.focus.de</span>,&nbsp;»<a href="Focus" title="Focus">Focus</a>«, 1. Juni 2018, abgerufen am 2. Juni 2018.</span>
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<li id="cite_note-69"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-69">↑</a></span> <span class="reference-text">Toi Staff: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.timesofisrael.com/gaza-preschoolers-stage-mock-killing-of-israeli-solider/"><i>Gaza preschoolers stage mock killing of Israeli soldier</i></a>, <a href="Times_of_Israel" class="mw-redirect" title="Times of Israel">Times of Israel</a> vom 2. Juni 2018, abgerufen am 11. Juli 2018.</span>
</li>
<li id="cite_note-70"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-70">↑</a></span> <span class="reference-text">Maayan Groisman: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.jpost.com/Middle-East/WATCH-Islamic-Jihad-cubs-demonstrate-killing-of-IDF-soldiers-at-Gaza-kindergarten-455741"><i>Islamic Jihad 'cubs' demonstrate killing of IDF soldiers at Gaza kindergarten</i></a>,&nbsp;»<a href="Jerusalem_Post" class="mw-redirect" title="Jerusalem Post">Jerusalem Post</a>«, 2. Juni 2016, abgerufen am 11. Juli 2018.</span>
</li>
<li id="cite_note-71"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-71">↑</a></span> <span class="reference-text">Es gibt kein englisches Wort für Kindergarten, daher <a href="Liste_deutscher_W%C3%B6rter_im_Englischen" title="Liste deutscher Wörter im Englischen">wird in dieser Sprache</a> ein deutsches <a href="Lehnwort" title="Lehnwort">Lehnwort</a> genutzt.</span>
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Normdaten&nbsp;(Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4030581-8">4030581-8</a></span> </div>
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